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	<title>Kultur Bunny &#187; admin</title>
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	<description>Blog zu Kunst, Literatur, Politik</description>
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		<title>Machen Computerspiele aus Jugendlichen Amokläufer?</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 18:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Computerspiele]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bekenne: Auch ich habe virtuell getötet. Es hat sogar Spaß gemacht. Fast schäme ich mich, nach dem Amoklauf von Winnenden das zuzugeben. Ab und zu spiele ich Half Life, Counter Strike oder Fall Out 3. Ich bin ein ausgeglichener Mensch, grüße die Nachbarn und gebe beim Finanzamt sämtliche Einnahmen an, trotzdem fällt mir der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-138" title="pipboy" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/03/pipboy.jpg" alt="pipboy" width="200" height="169" /><img class="alignnone size-full wp-image-139" title="patricia_guzman_pipboy" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/03/patricia_guzman_pipboy.jpg" alt="patricia_guzman_pipboy" width="200" height="169" /><img class="alignnone size-full wp-image-140" title="patricia_guzman_pipboy1" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/03/patricia_guzman_pipboy1.jpg" alt="patricia_guzman_pipboy1" width="200" height="169" />Ich bekenne: Auch ich habe virtuell getötet. Es hat sogar Spaß gemacht. Fast schäme ich mich, nach dem Amoklauf von Winnenden das zuzugeben. Ab und zu spiele ich Half Life, Counter Strike oder Fall Out 3. Ich bin ein ausgeglichener Mensch, grüße die Nachbarn und gebe beim Finanzamt sämtliche Einnahmen an, trotzdem fällt mir der Umgang mit Beretta, Pump Gun oder Handgranate per Mausklick leicht. Wie kann ich in der virtuellen Welt böse und in der realen so nett sein?</p>
<p>Können Computerspiele aus Jugendlichen Amokläufer machen? Games für den PC haben mich nie zur Gewaltausübung animiert, auch früher nicht, als ich jünger war. Doch sowohl Robert Steinhäuser in Erfurt wie auch Tim K. in Winnenden haben vor ihrem schrecklichen Amoklauf gewaltverherrlichende Computerspiele gezockt, unter anderem auch die mir bekannten Ego-Shooter. In den Medien macht die These der Gewalt produzierenden Computerspiele die Runde. Doch was war zuerst da? Das Computerspiel oder die Gewalt? Das Ei oder die Henne? &#8230;</p>
<p><span id="more-85"></span></p>
<p><strong>Verbot von Gewalt-Computerspielen?</strong></p>
<p>Welche Seite hat beim Streit über das Für und Wider Recht? Die leidenschaftlichen Gamer, die darauf hinweisen, dass nicht jeder von ihnen ein Hooligan oder gar Amokläufer ist oder die Gegner, die ein Verbot aller brutalen Spiele fordern? Gewaltausübung in der virtuellen Welt setze die Hemmschwelle zum Amoklauf herab, wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann gegenüber dem Radiosender Bayern 2 sagte. Abläufe, die wir in der Vergangenheit mehrmals durchgespielt haben, können wir in Stresssituationen abrufen, ohne zuvor unser Handeln überdenken zu müssen. Wie das Training im Flugsimulator, bereitet es  auf den Ernstfall vor.</p>
<p><strong>Mehr Dialog</strong></p>
<p>Ich glaube kaum, dass durch ein Verbot der Spiele der treffend als Aufmerksamkeitsterrorismus bezeichnete Amoklauf verhindert wird. Eine von vielen Maßnahmen wäre, Jugendliche für die Problematik des Mobbings zu sensibilisieren. Oft geht die Diskriminierung Einzelner jeden Tag über viele Stunden und das über Jahre hinweg. Dieser Umstand ist zermürbender, als mancher denken mag. Doch vor wem kann ich zugeben, dass ich in der Schule nicht so beliebt bin, wie ich es gerne hätte? Wer hilft Opfer und Mobbenden?</p>
<p><strong>Lösungswege kosten Geld</strong></p>
<p>Die Stimmen, die nach besserer Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Pädagogen rufen, haben Recht. Wichtig wären zusätzlich Arbeitsgruppen, in denen jeder Schüler kreativ und stark sein darf. Um Schülern zu vermitteln, dass sie und ihr Können einen Wert haben, sind Investitionen nötig. Geld, das wir in die Gesellschaft von Morgen investieren sollten &#8211; ein Lösungsweg, der kostspieliger und mühsamer als ein Verbot von gewaltverherrlichenden Spielen wäre.</p>
<p><em>Foto: ich und der Pipboy aus Fall Out 3</em></p>
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		<title>Ankündigung zum Amoklauf ein Fake? Die Medienmacht der Bernds</title>
		<link>http://www.kultur-bunny.de/ankundigung-zum-amoklauf-ein-fake-die-medienmacht-der-bernds</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 20:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf Winnenden]]></category>
		<category><![CDATA[Amokläufer Tim K.]]></category>
		<category><![CDATA[Falsche Ankündigung Amoklauf]]></category>

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		<description><![CDATA[Kann man mit einem simplen Screenshot Mediengeschichte schreiben? Zwar ist der Anlass sehr traurig und verurteilungswürdig, aber einer Gruppe Internetfreaks scheint es gelungen zu sein, Polizei und globale Medien erfolgreich zu foppen. Krautchan heißt das deutschsprachige Imageboard, auf dem Tim K. &#8211; der Amokläufer von Winnenden &#8211; angeblich seine Tat einem User namens &#8220;Bernd&#8221; angekündigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_72" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-72" title="krautchan_bannner_heinrich" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/03/krautchan_bannner_heinrich.png" alt="Krautchan Logo" width="300" height="100" /><p class="wp-caption-text">Krautchan Logo</p></div>
<p>Kann man mit einem simplen Screenshot Mediengeschichte schreiben? Zwar ist der Anlass sehr traurig und verurteilungswürdig, aber einer Gruppe Internetfreaks scheint es gelungen zu sein, Polizei und globale Medien erfolgreich zu foppen. Krautchan heißt das deutschsprachige Imageboard, auf dem Tim K. &#8211; der Amokläufer von Winnenden &#8211; angeblich seine Tat einem User namens &#8220;Bernd&#8221; angekündigt hatte. Was Polizei und Presse offenbar nicht wussten:  &#8220;Bernd&#8221; ist der Name aller Boarduser ohne Nutzernamen und das deutsche Pendant zum englischen Anonymous. Oder anders ausgedrückt: Bei Krautchan ist jeder User zunächst ein Bernd.</p>
<p>Imageboards sind düstere Kreativschmieden des Internets. Oft zynisch und meist geschmacklos. Immer wieder schwappen von dort aus Trendwellen über die Onlinewelt und schaffen manchmal auch den Sprung in unser Offline-Dasein. Leider gilt dieser Effekt auch für negative Bewegungen. Es war ein sehr übler Scherz, den ein User von Krautchan seinen Foren-Kollegen gespielt hatte. Aber für die User dort war das Codewort in der Nachricht &#8220;An alle Bernds&#8221; entschlüsselbar. Sie verstanden, dass es sich wahrscheinlich um eine Fake-Nachricht handelte. Nur leider die vielen Journalisten nicht, die übereilig die Informationen zu einer Sensationsnachricht verarbeitet haben.</p>
<p>Trends, die im Internet geboren werden sind häufig etwas wunderbares &#8211; das weiß ich sehr zu schätzen. Aber oftmals lohnt es sich, einen Blick auf die Quelle zu werfen, weil einiges davon unwahr ist. Wie lautete die Regel? Verwende für jede Nachricht, die Du verfasst, drei unabhängige Quellen, vergleiche ihre Angaben und nutze dabei Deinen Menschenverstand.</p>
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		<title>Ausstellung: Gold vor Schwarz in Essen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 18:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 8. Februar ging in Essen die Ausstellung &#8220;Gold vor Schwarz&#8221; zu ende. Wie viele andere auch, schaffte ich es an einem der letzten Öffnungstage, die Kunstwerke des Essener Domschatzes in der Zeche Zollverein zu sehen. Dort wurden die mittelalterlichen Sakralgegenstände während einer dreimonatigen Umbauzeit der Essener Domschatzkammer präsentiert &#8211; in einer einzigen großen Halle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-9" title="gold_vor_schwarz" src="http://kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/02/gold_vor_schwarz.jpg" alt="gold_vor_schwarz" width="604" height="273" /></p>
<p>Am 8. Februar ging in Essen die Ausstellung &#8220;Gold vor Schwarz&#8221; zu ende. Wie viele andere auch, schaffte ich es an einem der letzten Öffnungstage, die Kunstwerke des Essener Domschatzes in der Zeche Zollverein zu sehen. Dort wurden die mittelalterlichen Sakralgegenstände während einer dreimonatigen Umbauzeit der Essener Domschatzkammer präsentiert &#8211; in einer einzigen großen Halle. Schon oft hörte ich für Industriebauten des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts den Ausdruck &#8220;Kathedralen der Moderne&#8221;. Und hier fand sich der Berührungspunkt zwischen Zechenanlage und alten Schätzen. Die überwiegend in Gold gearbeiteten Ausstellungstücke sind dem religiösen Leben des Mittelalters entwachsen, teils fanden sich auch modernere Kunstwerke darunter.  Sie verwandelten den Industrieraum zwar nicht in eine gotische Kathedrale, dennoch konnte ich mir gut den Ort vorstellen, an dem all die Heiligenfiguren, Kreuze und Reliquiare ursprünglich gestanden hatten. Das neue Ruhr Museum, das in der Zeche Zollverein entstanden ist, soll in den nächsten Jahren viele Wechselausstellungen präsentieren.  Ich bin gespannt und freue mich, wenn es den Organisatoren weiterhin gelingt, ihren ungewöhnlichen Ausstellungsort so sinnvoll in Szene zu setzen.</p>
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		<title>Ein Neuanfang &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 14:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist dieses Weblog in mehrer Hinsicht. Für mich bedeutet es aber keinen Abschied von meinem ersten Blog Lifestyle Bunny, sondern eine Erweiterung. Bei ersterem habe ich gemerkt, dass ich kaum Themen wie Kultur, Kunst, Literatur und Politik mit dem Thema Lifestyle kombinieren kann. Deswegen mache ich hier einen Neuanfang. Aber es gibt auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist dieses Weblog in mehrer Hinsicht. Für mich bedeutet es aber keinen Abschied von meinem ersten Blog Lifestyle Bunny, sondern eine Erweiterung. Bei ersterem habe ich gemerkt, dass ich kaum Themen wie Kultur, Kunst, Literatur und Politik mit dem Thema Lifestyle kombinieren kann. Deswegen mache ich hier einen Neuanfang. Aber es gibt auch in meinem Leben immer wieder Phasen, in denen ich mich neu orientiere. Es passt gut, eine Zäsur in vielerlei Hinsicht zu setzen. Und um meinem Ziel hier einen Kulturblog zu starten gerecht zu werden, beginne ich mit einem Gedicht von Hermann Hesse.</p>
<p class="ueberschrift"><strong>Stufen </strong></p>
<p>Wie jede Blüte welkt und jede Jugend<br />
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,<br />
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend<br />
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.<br />
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe<br />
bereit zum Abschied sein und Neubeginne<br />
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern<br />
in andre, neue Bindungen zu geben.</p>
<p>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,<br />
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.</p>
<p>Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,<br />
an keinem wie an einer Heimat hängen,<br />
der Weltgeist will nicht fesseln und engen,<br />
er will uns Stuf&#8217; um Stufe heben, weiten.<br />
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise<br />
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,<br />
nur wer bereit zum Aufbruch ist und Reise,<br />
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.</p>
<p>Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde<br />
uns neuen Räumen jung entgegensenden,<br />
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.<br />
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!</p>
<p class="quelle">Hermann Hesse: Das Glasperlenspiel; Gedicht des Magisters Ludi Josef Knecht</p>
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