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Frohe Ostern

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Schoko-Osterhasen_2

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3. April 2010

Grüße aus dem Karneval

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Karneval_Duesseldorf_2010_rote_Perücke

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Die Königsallee in Düsseldorf hat in ihrer 200-jährigen Geschichte bereits vielen Eitlen eine Bühne geboten. Am Sonntag vor Rosenmontag gehört sie den Hexen, Clowns, Cowboys oder Prinzessinnen. Es geht auch im Karneval ums Sehen und Gesehen werden. Ich habe mich gefreut, dass so viele für meine Kamera posiert haben. Hier ist eine kleine Auswahl der Fotos. Es war nicht einfach, im Schneetreiben Bilder der Kostüme zu schießen. Im Café Heinemann saß ich später zwischen kaffeetrinkenden Gespenstern und Clowns, die sorgfältig darauf achteten, keinen Kuchen auf ihre bunten Riesenfliegen zu krümeln. Jetzt ist Karneval fast vorbei und die Hütchen, Perücken und Riesenfliegen verschwinden für zehn Monate im Schrank. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …


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16. Februar 2010

Ein Jahr Kultur Bunny

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Herzen

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Ich liebe es, zu schreiben und finde Kultur spannend. Diese zwei Gründe führten dazu, dass ich vor einem Jahr mein Blog Kultur Bunny gestartet habe. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr gemeinsam mit den Wise Guys das Geburtstagsständchen anstimmen und ein wenig leise vor Euch hin feiern. Ich hoffe, Ihr begleitet mich und Kultur Bunny auch in seinem kommenden Blog-Lebensjahr.

Foto: Pixelio / Klicker

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28. Januar 2010

Käfig oder Kreativraum? The Shelter in Dubai

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Screenshot_Shelter

Das Geld dürfte bei den meisten Kreativen kaum fürs Atelier-Loft mit inspirierender Bibliothek und Infrastruktur reichen. Bei diesem attraktiven Angebot aus Dubai schlagen die Herzen höher. The Shelter ist ein Kreativcampus mit großzügigen Räumen. Zum Austausch steht ein Hörsaal mit Kino zur Verfügung, man trifft sich in der Brasserie, schmökert in der Fachbibliothek in Kunstbänden oder kauft sich ein paar neue Zeichenstifte im angegliederten Shop. Um ungestört am neuen Roman arbeiten zu können, gibt es kleine Schreibtische. Wer sein Werk mit anderen diskutieren möchte, tut dies an einem der Gruppentische. Das Künstler-Wohlfühlpaket gibt es für 80 Dollar im Monat.

Leichtere Überwachung von Kunst?

Aber hat hier nicht jemand Künstler mit künstlich gleichgesetzt? Welche lebendige Kulturszene ist in einem extra dafür optimierten Raum entstanden? Lebt Kunst nicht eher aus unserer natürlichen Umwelt? Eben weil uns der ewige Lärm von der Straße so sehr nervt, dass wir einen Roman über einen exzessiven Autofahrer schreiben. Zu welchen kreativen Sprüngen bin ich unter den Augen der Kulturbehörde Dubais fähig? Die staatliche Institution steckt hinter The Shelter. Da kommt der Verdacht auf, dass Sinn und Zweck dieser Kunst-Seifenblase sind, die Kreativszene Dubais an einem Ort zusammenfassen und so besser zu kontrollieren.

Hier ist die Homepage von The Shelter

Die Idee ist frisch geklaut vom Stylespion, der übrigens ganz anderer Meinung ist.

Foto: Screenshot The Shelter, Dubai

23. November 2009

Weltmeisterschaft im Zauberwürfeln

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Zauberwürfel

Zauberwürfel waren in den 80ern auf jedem Schulhof zu sehen

Ihr könnt die Finger kaum stillhalten, wenn vor Euch ein Zauberwürfel liegt? Die bunten 3-D-Puzzel reizen seit den 1980er Jahren alle Feinmotoriker bis zum Äußersten. Über eine Trillion Kombinationsmöglichkeiten gibt es für die kleinen Farbfelder. Wer den aktuellen Weltrekord beim Zauberwürfeldrehen knacken möchte, kann das unter den Augen des sachkundigen Publikums vom 10. bis 11. Oktober in Düsseldorf bei der Speedcubing World Championships 2009 machen. 400 Teilnehmer, Speedcuber genannt, messen sich in Disziplinen wie einhändigem Lösen des Würfels, Lösen des Würfels mit verbundenen Augen oder das Zurechtdrehen des Spielzeugs mit den Füßen. Sobald Ihr beim Speedcubing unter 7,08 Sekunden liegt, dürft Ihr Euch Zauberwürfel-Weltmeister nennen.

Foto: Rubik’s World Championships 2009

8. Oktober 2009

Willkommen im Duden

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Duden_Claudia-Hautumm_pixelio

Liebes It-Girl, lieber Börsenzocker, lieber Frauenversteher und lieber Dopingarzt,

obwohl Ihr alles andere als Erstis seid, habt Ihr erst jetzt den Einbürgerungstest des Duden bestanden. Ein bisschen muss ich mich fremdschämen, da Ihr völlig unschuldig viele Jahre in der No-go-Area verbringen musstet, bevor Ihr in den Kreis der Exzellenzcluster der deutschen Sprache aufgenommen wurdet. Endlich hat Euch die Dudengesellschaft ihre Feinstaubplakette verpasst. Somit darf jedes Lifestylemagazin und die gesamte Blogosphäre Euch nach Herzenslust twittern und per Buschfunk verbreiten. Bisher mussten wir, das internetaffine Prekariat, uns stark zurückhalten, denn uns drohte, für Gefährder der deutschen Sprache gehalten zu werden. Wir dürfen uns jetzt offiziell mit reichlich Hüftgold ausstatten, die Klimakiller spielen und alle Zwergplaneten ausradieren. Niederschwellig werden wir die Poolnudel einpreisen und uns per Komasaufen das Konjunkturpaket slammen… oder so.

Darauf eine dreifache Herdprämie

Eure Euch in Zukunft ausgiebig nutzende

Patricia

Und hier eine Kostprobe der Neuen:

Bad Bank, Exzellenzcluster, Flatrateparty, Nacktscanner, No-go-Area, It-Girl, Heizpilz, Raucherkneipe, Clutch, fremdschämen, Abwrackprämie, Börsenzocker, Sommermärchen, Komasaufen, Frauenversteher, twittern, Publikumsjoker, Sudoku, USB-Stick, TAN, Best-Ager, Auflaufkinder, Lifestylemagazin, Knopflochchirurgie, Internettelefonie, Brötchentaste, Telenovela, Zuckerfest, Hybridauto, Zwergplanet, Babyblues, Blogosphäre, After-Show-Party, Herdprämie, Hüftgold, Ehrenmord, Sashimi, Sofortrente, Skimming, Steueridentifikationsnummer

Foto: Claudia Hautumm/ Pixelio

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5. August 2009

Pina Bausch ist gestorben

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Die deutsche Choreografin Pina Bausch ist gestern im Alter von 68 Jahren gestorben. Ich werde nie den Besuch einer Aufführung des Folkwang Tanzstudios vergessen, bei dem ich plötzlich verstand, wie spannend moderner Tanz ist. Pina Bauschs Assistent war Choreograf eines Theaterstücks – Lisystrate, bei dem ich eine winzige Rolle hatte. Unser Choreograf hatte sich die Frage gestellt, wie sich Frauen erotisch bewegen können, ohne vulgär zu werden. Schließlich zogen wir zu Eric Claptons Wonderful Tonight in einem Bewegungsmuster auf die Bühne, das aus dem aneinanderreiben unserer Ellbogen und dem Nachzeichnen einer weiblichen Silhouette bestand.

Wir kamen uns dabei merkwürdig verrenkend und verdreht vor und protestierten lautstark. Unser Choreograf war empört. Dazu muss ich erklären, dass das Theater ein stark hierarchisch gegliederter Raum ist. Es ist genau festgelegt, wer wem etwas zu sagen hat. Und kein Schauspieler erzählt einem Choreografen, wie er gerne tanzen möchte. Unser Choreograf nahm uns mit zu einer “Aufführung von Pina”. Ich bin ihm für diese Lehre bis heute dankbar. Wir haben später jede merkwürdige Verrenkung auf der Bühne mit dem Bewusstsein vollführt, eine Botschaft damit zu vermitteln.

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1. Juli 2009

Extraschicht 2009: Nacht der Industriekultur

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extraschicht_zollverein_essen

Wo es bis vor wenigen Jahren rauchte, loderte und stampfte feiert jetzt das Ruhrgebiet sich und seine Kultur. In der Nacht von Samstag, den 27. auf Sonntag, den 28. Juni 2009 fand wieder die Nacht der Industriekultur, die Extraschicht statt. Wie jedes Jahr setzten zahlreiche Scheinwerfer das in bizarres Licht, was früher dem Ruhrpott zum Dreckimage verhalf. Dass auch Industrieanalgen als Kunstwerke taugen, steht in der Tradition einger Größen der Moderne. Schon Marcel Duchamp erklärte ein Pissoir zu Kunst. Jetzt machen wir das im Ruhrgebiet nur in einer etwas größeren Form. Als Kind aus dem Pott machen mich Schornsteine und Stahlröhren glücklich, denn den Betrieb dieser Industrieanalgen habe ich kaum noch im Gedächtnis. Ich bin während des großen Imagewechsel des Ruhrgebiets von der Industrie hin zur Dienstleistung groß geworden. Und ich musste feststellen, dass der Ruhrpott so lange polierte, bis gar nichts mehr übrig blieb vom Image. Besser Stahl und Kohle als gar kein Profil haben wir uns gesagt und uns jetzt wieder unseren Wurzeln zugewandt. Hier sind die Fotos einer wunderbaren Nacht. Weiter geht es unten nach dem Klick …

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Hier geht es weiter mit den Fotos der Extraschicht, Nacht der Industriekultur …


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29. Juni 2009

Michael Jackson: black or white?

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michael_jackson_thriller_1Keine Operation konnte Michael Jackson ewige Kindheit bringen. Gnadenlos katapultierte ihn die Zeit ins Erwachsenenalter. Gegen Ende seines Lebens muss dem King of Pop bei jedem Blick in den Spiegel bewusst geworden sein, dass er sich immer mehr von dem entfernte, was er eigentlich sein wollte. Die unschuldige Freude eines Peter Pans wollte ich ihm nach den Vorwürfen wegen Kindesmissbrauch nicht mehr so recht abnehmen. So sehr ich Michael Jackson bewunderte für seine Songs, seine Shows und seinen Tanzstil – der Verdacht gegen ihn verunsicherte mich. Durfte ich noch Fan von jemandem sein, der vielleicht so etwas Böses getan hatte? Konnte ich vor anderen noch zugeben, dass ich Michael Jackson mochte?

Die zwei Seiten des King of Pop

Ich weiß nicht, ob Michael Jackson tatsächlich pädophile Vorlieben ausgelebt hat. Denn dass er hohe Geldsummen an Kinder und ihre Eltern zahlte, reicht als Beweis nicht. Zumindest fällt es mir heute leichter, wieder seine Musik zu lieben. Wer weiß, ob seine hellen die dunklen Seiten überstahlen konnten. Zu viel war bei ihm aus dem Gleichgewicht geraten. Wie viele andere bedauer ich sehr, dass er es nicht mehr geschafft hat, sein Leben in Ordnung zu bringen. Ich halte es mit den Bloggern und Twitterern, die sagen, Michael Jackson habe seinen Tod nur vorgetäuscht. In Wirklichkeit hat er sich ein letztes Mal einer großen Gesichtsoperation unterzogen, um ein glückliches Leben unerkannt in einem netten Vorort von Los Angeles, Rio, Paris oder Duisburg zu führen. Ihr solltet Euch in Zukunft die Leute ganz genau ansehen, die in Eure Nachbarschaft ziehen.

Anmerkungen

So falsch wie Jacksons Nase: ein Twitter-User hatte sich als britischer Außenminister David Miliband ausgegeben und zum Tod von Michael Jackson getwittert: “Niemand zuvor ist so tief gefallen, aber niemand zuvor ist auch so hoch geflogen”.

Und hier mein persönlicher Favorit in voller Länge Black or White von Michael Jackson. Ihm selbst schien die Frage, ob weiß oder schwarz, sehr wichtig gewesen zu sein.

Foto: Plattencover Michael Jackson, Thriller, 1982

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27. Juni 2009

Biennale in Venedig gestartet

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Alle zwei Jahre trifft sich in Venedig die Crème de la Crème der internationalen Kultur-Szene. Deutlich früher und über einen längeren Zeitraum als die Filmfestspiele laufen die Kunstausstellungen. In den Gardini, den Parkanlagen präsentieren 28 Länder in ihren Pavillons, ihre kreativsten Köpfe. Das Besondere in diesem Jahr: Neben Bruce Naumann bekommt Tobias Rehberger den Goldenen Löwen der Biennale verliehen für seine gebrauchstaugliche Bar im Zebra-Look. Mich macht Kunst mit Funktion neugierig, denn schließlich freut sich der Mensch nicht nur über Augenfutter sondern auch über Drinks und Köstlichkeiten für den Bauch. … Weiter nach dem Klick unten.


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26. Juni 2009
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