Kategorie Architektur »»

TED Taipeh

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Die Bjarke Ingels Group aus Dänemark hat für Taiwans Hauptstadt Taipeh ein spannendes Gebäude entworfen, das Gegensätze vereint: Der TED-Würfel bietet einerseits geschlossenen Raum und ist gleichzeitig öffentlich. Eine große Röhre windet sich durchs Gebäude und endet als Trichter auf dem Dach. Vom Vorplatz aus darf jeder über Lamellen hoch zur Dachterrasse steigen. Hinter den Lamellen verbergen sich die Zimmer eines Hotels, Geschäfte und Büros. Weitere Bilder gibt es unten nach dem Klick …


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30. August 2010

Duisburgs Einschornsteinsiedlung

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Bauhausviertel_Duisburg_Haeuser

Stolz nennen die Duisburger ihre Einschornsteinsiedlung bis heute auch Bauhausviertel. Die Architekten Johannes Kramer und Walter Kremer waren zwar keine Schüler von Walter Gropius, ließen sich aber von ihm inspirieren als sie vor 1927 das neue Stadtviertel für Duisburg planten.

Entstanden ist eine gerade Straßenführung an die Wohnzeilen mit versetzten Frontflächen grenzen. Die Stadtplaner entwickelten außergewöhnliche Konzepte fürs moderne Leben am Stadtrand und stimmten die Architektur darauf ab. Neu waren damals die Flachdächer. Mit ihnen ging ein Wandel einher. Weiter geht es mit Text und Fotos nach dem Klick …


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15. April 2010

360 Grad Sicht auf die Sixtinische Kapelle

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Sixtinische_Kapelle_Rom

Virtuelle Rundumsicht

Die Vatikanischen Museen in Rom präsentieren Kunstliebhabern mit seefestem Magen eine Rundumsicht der Sixtinischen Kapelle im Internet. Per Maus lässt sich so ein Blick auf die berühmten Fresken auf Wänden und Decke werfen. Selbst der Boden ist in seinen Einzelheiten sichtbar und wer senkrecht aufschaut, erkennt das Michelangelo-Bild von der Erschaffung des Adams. Die Kapelle stand bereits 25 Jahre als Papst Julius 1508 Michelangelo dazu überredete, die Ausmalung der Decken der Sixtinischen Kapelle zu übernehmen. Im Gegensatz zur Vorstellung, die Maler der Renaissance hätten Deckengemälde liegend gemalt, erledigte Michelangelo seine Arbeit auf einem Gerüst aufrecht stehend, Arme und Gesicht zur Decke gestreckt. Nach über vier Jahren muss die Wirbelsäule des Künstlers sehr in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Dank der virtuellen Rundumsicht müssen wir heute nur rückenschonend auf den Bildschirm schauen, um die gesamte Pracht genießen zu können. Einzig zu schnelles Drehen des Bildes per Maus könnte uns heute noch vom Schreibtischstuhl werfen.

Hier ist der Link zur virtuellen Sixtinischen Kapelle.

Von Michelangelo gibt es einige Gedichte, in denen er seinen Schmerz erwähnt. Vorstellbar, dass er mit diesen Zeilen unter anderem auch seinen Rücken meinte:

Oft gleicht ein Bild dem Bildner mehr, o Jammer!

Als dem Modell; so bilde

Ich jetzt nur schmerzlich wilde

Entstellte Züge, klägliche Gestalten!

Dich formen will mein Hammer,

Und formt mich selbst, die Stirn voll Schmerzensfalten.

Was könnt’ ich auch gestalten,

Da Liebe mich vernichtet,

Als diesen müden Leib voll Angst und Trauer?

(Übersetzt von Sophie Hasenclever)

Texte und Gedichte von Michelangelo Buonarroti – wie sein vollständiger Name lautete.

Idee via Ehrensenf.

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12. April 2010

Der Neubau des Museum Folkwang in Essen

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Museum_Folkwang_Fassade

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An diesem Wochenende (30. und 31. Januar 2010) zogen im Essener Museum Folkwang nicht Bilder und Skulpturen alle Augen auf sich, sondern der Museumsbau selbst. Nach fast zwei Jahren Umbau strömten zur Wiedereröffnung 14.500 Besucher durch die Räume. Der britische Architekt David Chipperfield hat den Museumsaltbau aus dem Jahr 1960 sinnvoll erweitert. Zwei Glasdurchgänge verbinden jetzt den neuen mit dem alten Teil. Die Eigenständigkeit der Gebäudebereiche bleibt erhalten, ohne den Bruch, den der alte Anbau des Ruhrlandmuseums aus den 80er Jahren verursacht hatte. Diese Gebäudeteile sind für David Chipperfields Neubau abgerissen worden. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …


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1. Februar 2010

Pott-Kultur

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Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Kokerei_1

Am Wochenende – vom 9. bis 10. Januar 2010 – hat die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres auf Zollverein in Essen stattgefunden. Eisige Kälte und reichlich Schnee konnten mich nicht davon abhalten, an beiden Tagen viele Fotos auf dem Gelände der früheren Zeche zu schießen. Ab und an habe ich an einem Glühwein genippt. Sämtliche Cafés waren so überlaufen, dass wir eh keinen Platz darin gefunden hätten. Also wärmten wir uns an Musik, Darstellungen und der bizarren Industriekulisse.

Industrieromantik

Zollverein wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts errichtet und spiegelt die beginnende Moderne in der Architektur wieder. Damals wandte man sich ab vom bislang üblichen Kathedralbau der Industrieanlagen und suchte neue sachliche Formen.  Ein wenig erinnert mich Zollverein an Charlie Chaplins Film Moderne Zeiten. Mittlerweile haben wir Ruhrgebietler unsere Vergangenheit zu schätzen gelernt und bekennen uns zu Kohle und Stahl. Vielleicht klingt ein wenig Romantisierung mit, wenn wir an vergangene Zeiten erinnern, in denen die Kollegen noch Kumpel und Arbeitskraft Mangelware waren.

So wie Paris seinen Eiffelturm hat, betrachten die Essener stolz den Förderturm von Zollverein. Wer denkt dabei noch an Zwölf-Stunden-Plackerei unter Tage? Hier sind für Euch die Fotos von der Eröffnungsveranstaltung der Kulturhauptstadt Essen auf Zollverein. Weiter geht es unten nach dem Klick …


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11. Januar 2010

Architektur von Kensuke Watanabe

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Die Sowa Unit von Kensuke Watanabe

Die Sowa Unit von Kensuke Watanabe

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Der Begriff Transparenz beschreibt die Architektur von Kensuke Watanabe augenscheinlich recht gut. Der junge Architekt aus Tokio verschiebt einzelne Gebäudeteile so, dass viel Raum für große Fensterflächen entstehen kann. Jedes Detail im Innern wird sichtbar wie auf einer großen Theaterbühne. Was mir besonders gefällt: Die Sicht aus dem Gebäude nach außen ist ungehindert möglich. Treppenaufgänge und Wände scheinen sogar den Blick von innen nach außen leiten zu wollen. Beim Sowa Unit Project handelt es sich um ein Trainingscenter für psychisch belastete Menschen in Saitama, Japan. Die Wände scheinen bei der Orientierung helfen zu wollen – gleichzeitig geben die Fenster Freiheit. Schön, dass Kensuke Watanabe hier ein Gebäude präsentiert hat, das in seinem Aufbau und seiner klaren Form dem seelischen Empfinden der Menschen entgegenkommt.

Die Website von Kensuke Watanabe mit einigen Infos auf Englisch.

Die Idee stammt vom britischen Kultur-Magazin Dezeen, wo Ihr weitere Infos finden werdet.

Architektur_Sowa-Unit-by-Kensuke-Watanabe-16

Fotos: Koichi Torimura

Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …


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7. Januar 2010

James Turell: The Wolfsburg Project

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James_Turell_Wolfsburg

Der US-Künstler James Turell widmet sich in seinen Werken einem faszinierenden und gleichzeitig sehr vergänglichen Medium, dem Licht. Was mit Verbreitung der Elektrizität in den 1920er Jahren begann, findet heute dank LED-Technik neue Formen und Möglichkeiten. Bis zum 5. April 2010 verzaubert Turell die Besucher des Kunstmuseum Wolfsburg mit seiner Licht-Kunst. Auf 700 Quadratmetern hat er Hohlräume geschaffen, in denen sich nichts außer Helligkeit ausbreitet. Turells Installation ragt elf Meter hoch bis an die gläserne Museumsdecke und lädt den Betrachter zu einem Gang über eine Rampe ins Lichtbad ein. Einmal eingetaucht ist der Besucher umgeben von leuchtender Farbe und darf den Raum im Wechsel von Rot über Violett bis zum Knallblau erkunden. Wer möchte, kann sich fürs private Planschvergnügen ein einstündiges Lichtfenster außerhalb der Museumsöffnungszeiten buchen. 150 Euro kostet das individuelle Vergnügen, das man auch wahlweise mit einer Gruppe von bis zu 20 Personen erleben darf.

James_Turell_Wolfsburg_2

Öffnungszeiten: Dienstag 11 – 20 Uhr
Mittwoch bis Sonntag 11 – 18 Uhr
montags geschlossen
Eintrittspreise: Tageskarte 8 Euro; ermäßigt 4 Euro
Familienkarte 12 Éuro
Gruppen ab 12 Personen pro Person 3 Euro
Führungen: Öffentliche Führung Samstag um 14 Uhr
Öffentliche Führung Sonntag um 16 Uhr
Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten.
Kurzführung
Dienstag, 15 Uhr
Dauer etwa 20 Min., 4 Euro inkl. Eintritt

Fotos: James Turrell, Bridget’s Bardo (Ganzfeld Piece), 2009 und James Turrell, Milk Run III, 2002

16. November 2009

Münchens Barock

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Munchen_Theatinerkirche_Kuppel

Im Himmel drängeln sich wahrscheinlich jede Menge Bayern, denn so viel Eifer beim Kirchenbau muss belohnt werden. München ist voller Gotteshäuser. An meinem freien Tag, den ich bei meiner Reise nach München hatte, liefen wir durch die Innenstadt und haben so viele Kirchen wie möglich angesehen. Als Ruhrpott-Mensch bin ich süchtig nach Barock. Davon haben wir im Norden nur wenig. Die Theatinerkirche mit ihren hellen Stuckarbeiten ist die älteste Kirche im Spätbarock nördlich der Alpen. 1675 wurde die Kirche geweiht. Der Innenausbau war erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts fertig, an der Außenfassade arbeitete man bis weit ins 18. Jahrhundert hinein. Weitere Fotos und Text gibt es unten nach dem Klick …


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3. September 2009

Architektur von Allard Meine Jansen: The Matchbox

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Das Kreativteam des niederländischen Architekturbüros Allard Meine Jansen hat das Stapeln bis zur Perfektion betrieben. Akkurat legten die Architekten ihre Boxen im Streichholzschachtelformat leicht verschoben übereinander. Das Gebäude soll später verschiedene Amsterdamer Unternehmen unter einem Dach zusammenbringen und gleichzeitig die Eigenständigkeit der  Firmen nach außen visualisieren. Deswegen hat jede Matchbox eine individuelle Position innerhalb des Ganzen eingenommen. 22 Firmen sollen ab Dezember 2010 ihrer Kreativität auf Büros mit einer Fläche zwischen 80 und 250 Quadratmetern freien Lauf lassen können. Ganz oben wird ein Restaurant mit Dachterrasse eröffnen.

Fotos Allard Meine Jansen

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10. August 2009