Klo-Kultur

Kommentiere Posted by Patricia

Haendewaschen

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Auf ihrem Youtube-Channel verbreiten Rhett and Link Botschaften mit Humor und Sinn wie in diesem Kurzfilm. Wenn Ihr bald jemanden mit Papierhandtüchern die Wasserhähne im Waschraum auf- und zudrehen seht, dann bin ich es vielleicht. Denn die Gebrauchsanweisung zum richtigen Händewaschen von Rhett and Link zeigt bei mir schon Wirkung. Auf der Damentoilette sichtet frau immer wieder Geschlechtsgenossinnen mit reichlich Schmuck an den Händen und hochglanzlackierten Fingernägeln, die Wasserhähne und Seife ignorieren. Da werden dann mit gequälten Gesichtern maximal die Fingerspitzen unterm Hahn benetzt um sie anschließend mit lautem Armbandgeklapper über sämtliche im Umkreis Anwesenden auszuschütteln.

Den Film zum korrekten Händewaschen findet Ihr nach dem Klick …

Foto: Screenshot Rhett and Link, Perfect Bathroom Trip, 2010

19 April 2010

3 Leser haben zu " Klo-Kultur" einen Kommentar geschrieben

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27. April 2010 um 09:54 Uhr  
Nadia meint:

… ich kenne auch leute, die sich weigern, ohne papiertuchverstärkung WC-türen in discotheken zu betätigen. da hing schon mal die ein oder andere galosche `ne halbe stunde auf `m klo rum, wenn dat papier alle war!

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12. Mai 2010 um 07:43 Uhr  

Die Sagrotanisierung unserer Kultur schreitet voran. Seit “Ausbruch” der Schweinegrippe finden sich ja auf vielen Bürotoiletten Spender mit Handdesinfektionsmittel – von denen die Mitarbeiter inzwischen auch ohne akute Gefahr – fast süchtig – Gebrauch machen.

Hat zweierlei zur Folge:

1. Zukünftige Killerviren raffen den paranoiden Büromob selbstverschuldet noch schneller dahin. ++

2. Es riecht jetzt immer so schön nach Altenheim. –

Da fällt mir noch was ein: In letzter Zeit mal drauf geachtet, wie die Menschen im Supermarkt die Artikel auswählen? Da wird nicht mehr die Gummibärenpackung, die ganz vorne steht, in den Wagen geworfen. Nein, es wird die hinterste hervorgewühlt, die, deren Umverpackung (!) mit möglichst wenig fremden Händen in Kontakt kam.

Ist irgendwie alles so “ihhh!” geworden in unserer Gesellschaft. Will nicht einer mal ein neues, steriles Hip-Hop-Label gründen? “Sagro Berlin”, vielleicht?

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12. Mai 2010 um 10:56 Uhr  
Patricia meint:

Das mit dem Gummibärchenpackungsortierern konnte ich mir bisher nicht erklären. Außer, dass sie vielleicht die neueren Packungen mit den besonders frischen Bärchen von hinten haben möchten. Aber logisch erschien mir meine Erklärung nie.

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