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	<title>Kultur Bunny &#187; Filmkritik</title>
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	<description>Blog zu Kunst, Literatur, Politik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Mar 2011 15:11:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Filmkritik: Moon</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 10:21:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer kleinen ruhigen Geschichte den großen Fragen der Menschheit nachzugehen &#8211; das gelingt in diesem Meisterwerk. Der Film Moon hat endlich seinen Weg in die deutschen Kinos gefunden. Fernab der Erde begegnet ein Astronaut seinem eigenen Ich. Die Einsamkeit des Mondes Nur noch wenige Tage muss Astronaut Sam Bell einsam auf seiner Mondstation ausharren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3063" title="Film_Moon_Sam_Bell" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/07/Film_Moon_Sam_Bell.jpg" alt="Film_Moon_Sam_Bell" width="600" height="249" /></p>
<p>In einer kleinen ruhigen Geschichte den großen Fragen der Menschheit nachzugehen &#8211; das gelingt in diesem Meisterwerk. Der Film <em>Moon </em>hat endlich seinen Weg in die deutschen Kinos gefunden. Fernab der Erde begegnet ein Astronaut seinem eigenen Ich.</p>
<p><strong>Die Einsamkeit des Mondes</strong></p>
<p>Nur noch wenige Tage muss Astronaut Sam Bell einsam auf seiner Mondstation ausharren, dann wird er zu Frau und Kind auf die Erde zurückkehren. Drei Jahre lang hat er ganz allein den völlig automatisierten Abbau von Helium-3 auf dem Erdtrabanten überwacht. Der Rohstoff dient auf der Erde als Energielieferant. Von Zuhause treffen nur ab und an Nachrichten von Sams Arbeitgeber, der Minengesellschaft ein. Weiterer Kontakt ist technisch gestört.</p>
<p>Im wiederholten Ansehen alter Nachrichtenfilme seiner Familie sucht der einsame Astronaut Trost. Seine einzige Gesellschaft ist Roboter Gerty, der wenig Menschliches in seinem kantigen Äußeren zeigt und auf den ersten Blick an den charismatisch gestörten HAL aus <em>2001: Odyssee im Weltraum </em>erinnert. Doch in der antiseptisch anmutenden Welt der Mondstation zeichnet gerade Gerty sich durch seine Persönlichkeit aus.</p>
<p>Als Sam durch einen Unfall schwer verletzt auf der Krankenstation aus dem Koma erwacht, steht Gerty an seinem Krankenbett. In der Mondstation gehen seltsame Dinge vor sich und hilflos muss Sam feststellen, dass er beunruhigende Gesellschaft auf dem Himmelskörper bekommen hat.</p>
<p><strong>Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich</strong></p>
<p>Mit dem Film <em>Moon </em>geht Regisseur Duncan Jones ein Risiko ein, handelt es sich doch um ein still erzähltes Kammerspiel mit nur einem einzigen Schauspieler, Sam Rockwell. Dieser spielt brillant den Einsamen, der sich mit seinem Selbst auseinandersetzt und der Frage nachgeht, wer er ist. Seine Schwermut und aufkeimende Verzweifelung teilt der Zuschauer, wenn Sam feststellen muss, dass die einzigen Wesen, denen er vertrauen kann, Roboter Gerty und er selbst sind. Kurz vor dem Ziel, der Rückkehr zu seiner Familie auf der Erde, bricht Sams gesamte Existenz in sich zusammen. Andere Menschen zeigen ihm gegenüber in dieser Situation wenig Verständnis, denn die Minengesellschaft kündigt zwar ein Rettungsteam an, handelt damit aber aus wirtschaftlichen Interessen. Roboter Gerty zeigt in Gefahr die größte menschliche Tugend: Mitgefühl.</p>
<p><strong>Was macht uns zum Menschen?</strong></p>
<p>Der Film <em>Moon </em>stellt die grundlegende Frage, was uns menschlich macht und hält uns auf meisterhaft ruhige Weise den Spiegel vors manchmal wenig menschlich anmutende Antlitz. Dass Regisseur Duncan Jones sich gerade den menschenfeindlichen Erdtrabanten als Handlungsort ausgesucht hat, zwingt seine Filmfigur Sam, sich ganz aufs eigene Ich zu konzentrieren. Erschütternd, dass wir uns ausgerechnet von einem Roboter mit mechanischem Greifarm und Emoticon-Bildschirm zeigen lassen müssen, was Güte und gerechtes Handel sind. Ein wunderbarer Film.</p>
<p>Den Trailer und weitere Infos zu Moon gibt es unten nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-3022"></span></p>
<p><em>Moon, </em>Großbritannien 2009</p>
<p>Regie: Duncan Jones mit Sam Rockwell und der Stimme von Kevin Spacey</p>
<p>Und hier ist der Trailer zum Science Fiction <em>Moon:</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="260" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&amp;hl=en_US&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="260" src="http://www.youtube.com/v/twuScTcDP_Q&amp;hl=en_US&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Wie Frauen sein wollen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 09:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>

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		<description><![CDATA[_______________________________________________________________ &#8230; oder vielleicht auch nicht. Gestern abend habe ich mir im Kino den neuen Film Sex and the City 2 angesehen. Und habe gestaunt: Charlotte macht Törtchen, die farblich auf ihr Outfit und die Kücheneinrichtung abgestimmt sind. Demnach ist das Backen von Käsekuchen in meiner Küche ein modisches No-Go. Sein Braun-Gelb mag so gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2726" title="Charlotte backt im Film Sex and the City 2 zartrosa Törtchen" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/05/Sex_and_the_City_2_Charlotte_backt.jpg" alt="Sex_and_the_City_2_Charlotte_backt" width="500" height="259" /></p>
<p>_______________________________________________________________</p>
<p>&#8230; oder vielleicht auch nicht. Gestern abend habe ich mir im Kino den neuen Film <em>Sex and the City 2 </em>angesehen. Und habe gestaunt: Charlotte macht Törtchen, die farblich auf ihr Outfit und die Kücheneinrichtung abgestimmt sind. Demnach ist das Backen von Käsekuchen in meiner Küche ein modisches No-Go. Sein Braun-Gelb mag so gar nicht mit der Wandfarbe harmonieren. Dass Versace-Vintage fürs Backen gegenüber meinen alten Jeans mehr Style hat, kann ich auch nicht von der Hand weisen. Mit einem Seufzen habe ich gestern das Treiben von Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte betrachtet und habe nie irgendeine von ihnen in Jeans über die Kinoleinwand laufen sehen. Deswegen verbanne ich diese Kunstwesen weiterhin dorthin, wo sie hingehören: in Hollywoods Traumwelt, die nirgendwo existiert. Eine ausführlichere <a title="Filmkritik zu Sex and the City 2" href="http://www.lifestyle-bunny.de/sex-and-the-city-2" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Kritik zu </span><em><span style="text-decoration: underline;">Sex and the City 2</span> </em></a>könnt Ihr auf meinem zweiten Blog Lifestyle Bunny lesen.</p>
<p><em>Foto: Screenshot Sex and the City 2</em></p>
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		<title>Filmkritik: Surrogates</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 16:26:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist das Leben lebenswerter, wenn man in einem schönen Körper steckt? Der Hersteller der Surrogates behauptet dies. Zumindest ist es ungefährlicher, denn weder Verkehrsunfälle noch Ansteckung mit gefährlichen Viren bedrohen den Menschen, der sich für ein Leben via Surrogate entschieden hat. Als Operator eines &#8220;Surries&#8221; braucht keiner mehr seine Wohnung zu verlassen, sondern entspannt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2377" title="Surrogates_Roboter" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Surrogates_Roboter1.jpg" alt="Surrogates_Roboter" width="600" height="289" /></p>
<p>Ist das Leben lebenswerter, wenn man in einem schönen Körper steckt? Der Hersteller der <em>Surrogates </em>behauptet dies. Zumindest ist es ungefährlicher, denn weder Verkehrsunfälle noch Ansteckung mit gefährlichen Viren bedrohen den Menschen, der sich für ein Leben via Surrogate entschieden hat. Als Operator eines &#8220;Surries&#8221; braucht keiner mehr seine Wohnung zu verlassen, sondern entspannt sich bequem auf einer Art Liegestuhl von dem er per Gedanken sein künstliches Ich steuert. Nicht alle Menschen betrachten die Surrogates als perfekten Ich-Ersatz. Die Gegner der neuen Lebensweise verschaffen sich eine Waffe, die sowohl für Roboter wie auch für die Menschen dahinter gefährlich werden kann.</p>
<p><strong>Tolle Idee</strong></p>
<p>Die Grundidee des Films Surrogates ist spannend, handelt es sich doch um eine Zukunftswelt, in der künstliches und natürliches Leben nicht mehr nebeneinander existieren, sondern um Menschen, die in und durch Roboter leben. Die ersten Filmminuten lang fasziniert dieser Umstand auch durch seine beeindruckende optische Umsetzung. Bruce Willis als Polizist auf Suche nach Roboter- und Menschenmördern ist zwar nicht schauspielerisch gefordert, kann aber den gejagten Jäger wie immer ausgezeichnet darstellen.</p>
<p><strong>Konventionelle Lösungen</strong></p>
<p>Leider entwickeln die Drehbuchautoren Michael Ferris und John D. Brancato ihr Idee nicht weiter. Dialoge zeigen immer wieder die Problematik zwischen Mensch und Maschine auf, ohne ihr konsequent auf den Grund gehen zu wollen. Im Mittelteil kann sich der Spannungsbogen nicht durchgehend halten und die Lösung des Problems wird von Regisseur Jonathan Mostow und Kameramann Oliver Wood großartig in Szene gesetzt, ist aber so konventionell wie mein Einschreiten bei lärmenden Mikrowellen: Abschalten &#8211; Dem klassichen Drücken des Knöpfchens fehlt leider die Metaebene. Deswegen habe ich mich sehr gut unterhalten, aber nichts hinterfragt.</p>
<p>Start des Films war am 21. Januar 2010</p>
<p>Regie: Jonathan Mostow, Drehbuch: Michael Ferris und John D. Brancato, Kamera: Oliver Wood, mit Bruce Willis, Rosamund Pike, Radha Mitchell, USA 2009</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="620" height="365" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2JfJ0Yi-X24&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="620" height="365" src="http://www.youtube.com/v/2JfJ0Yi-X24&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Filmkritik Zombieland: herzhaft gelacht</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 08:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
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		<category><![CDATA[Zombieland]]></category>

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		<description><![CDATA[__In Ruben Fleischers Film Zombieland ist die Welt fest in den gierigen Klauen der Menschenfresser. Nur Wenige trotzen dem ungehinderten Appetit der Monster. Zu ihnen gehören zwei Männer, die kaum gegensätzlicher sein könnten: der ängstliche Columbus und der Draufgänger Tallahassee. Die beiden verbindet ein Ziel: weiter leben. Während Columbus streng seine 47 Regeln fürs Überleben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2526" title="Zombieland" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/12/Zombieland1.jpg" alt="Zombieland" width="600" height="239" /></p>
<p>__In Ruben Fleischers Film <em>Zombieland </em>ist die Welt fest in den gierigen Klauen der Menschenfresser. Nur Wenige trotzen dem ungehinderten Appetit der Monster. Zu ihnen gehören zwei Männer, die kaum gegensätzlicher sein könnten: der ängstliche Columbus und der Draufgänger Tallahassee. Die beiden verbindet ein Ziel: weiter leben. Während Columbus streng seine 47 Regeln fürs Überleben in Zombieland befolgt, metzelt sein Kollege alles ab, was nicht mehr als drei Worte zusammenhängend sprechen kann. Die sich ergänzenden Strategien scheinen aufzugehen, denn bei der Gegenpartei fließt reichlich Blut, fliegen Köpfe und andere Körperteile.</p>
<p><strong>Ziel: Überleben</strong></p>
<p>Kinozuschauer, die keinen robusten Magen und eine empfindsame Seele haben, wird vielleicht das ein oder andere Nacho im Hals stecken bleiben. Der Rest kann sich beim Blutbad, begleitet von Columbus und Tallahassees sarkastischem Humor köstlich amüsieren. Wunderbar sind die gemeinen Schwester Wichita und &#8211; little Miss Sunshine &#8211; Little Rock, die sich mit hinterhältigen Tricks in Zombieland durchboxen. Das temporeiche Drehbuch beschert uns einen Cameoauftritt von Bill Murray als verkleidetem Zombie. Vielleicht hätten wir auf die alllzu konventionelle Errettung der Schwestern durch unsere Helden Columbus und Tallahassee verzichten können, aber insgesamt sind mir die Figuren ans Herz gewachsen und ich verzeihe ihnen und dem Drehbuchautor diese Einlage. Jede Figur bleibt ihrem Charakter treu und verfolgt nachvollziehbare Ziele. Der Film Zombieland ist auf eine gemeine Art sehr lustig. Sympathische Helden und schmatzende Zombies machen Spaß.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/myamdrLKB_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/myamdrLKB_Y&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>Foto: Screenshot Zombieland</em></p>
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		<title>Nachträglich: Filmkritik zu Fanboys</title>
		<link>http://www.kultur-bunny.de/nachtraglich-filmkritik-zu-fanboys</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 14:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fanboys &#8211; The funniest home videos are here Was würdest Du vor Deinem nahen Tod in jedem Fall noch sehen wollen? Diese Frage wurde bereits in der Bibel behandelt und war Thema zahlreicher Filme. Linus ist krebskrank und sein letzter Herzenswunsch gilt weder dem Anblick des Erlösers noch will er Abschied vom Ozean nehmen. Linus&#8217; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="345" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="name" value="Metacafe_3115476" /><param name="src" value="http://www.metacafe.com/fplayer/3115476/fanboys.swf" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="345" src="http://www.metacafe.com/fplayer/3115476/fanboys.swf" allowfullscreen="true" wmode="transparent" name="Metacafe_3115476"></embed></object></p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><a href="http://www.metacafe.com/watch/3115476/fanboys/">Fanboys</a> &#8211; <a href="http://www.metacafe.com/">The funniest home videos are here</a></span><br />
Was würdest Du vor Deinem nahen Tod in jedem Fall noch sehen wollen? Diese Frage wurde bereits in der Bibel behandelt und war Thema zahlreicher Filme. Linus ist krebskrank und sein letzter Herzenswunsch gilt weder dem Anblick des Erlösers noch will er Abschied vom Ozean nehmen. Linus&#8217; Ziel ist Star Wars, Episode I. Wir schreiben das Jahr 1998 und in einem halben Jahr startet George Lucas&#8217; Trilogie in den US-Kinos, leider zu spät für Linus. Weiter mit der Filmkritik zu <em>Fanboys</em> geht es unten nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-899"></span></p>
<p><strong>Die Macht</strong></p>
<p>Linus bricht mit seinen besten Freunden zu einem Roadtrip von Ohio nach Texas auf. 2.000 Meilen trennen die Fans von George Lucas Star-Wars-Ranch, wo gut beschützt der Rohschnitt des neuen Films auf sie wartet.  Selbstverständlich ist die Macht mit ihnen. Dank der Hilfe von William Shatner alias Captain James Tiberius Kirk und der guten Pillen von &#8220;Dr.&#8221; Leia / Carrie Fisher gelingt es den Nerds, ihrem Ziel nahe zu kommen. Kein Hindernis kann ihrer Freundschaft standhalten, selbst den penetrantesten Trekkie räumen sie aus dem Weg.</p>
<p><strong>Fan mit Leib und Seele</strong></p>
<p>Der Film <em>Fanboys</em> ist längst in den deutschen Kinos gestartet, aber ich bin erst jetzt darauf aufmerksam geworden. Ich liebe es, wie Regie, Drehbuch und Schauspieler ihrem großen Vorbild Tribut zollen und die große Macht in sandfarbenen Landschaftsaufnahmen, dem typisch abrupten Schnitten und den vielen übernommenen Dialogschnipseln zum Vorschein kommt. Die Macher von <em>Fanboys</em> setzen dem Nerd, dem Fan, der sich mit Leib und Seele hingibt, ein liebevolles Denkmal. Wunderschön, wie die Geschichte ohne Pathos vom Tod erzählt. Das Ereignis selbst kommt im Film kaum zur Sprache, wird aber so meisterhaft in der Schnitttechnik umgesetzt, dass es die Seele berührt.</p>
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		<title>Filmkritik zu Harry Potter und der Halbblutprinz</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Halbblutprinz]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter]]></category>
		<category><![CDATA[Harry Potter und der Halbblutprinz]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kinokritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel Dialog und wenig Weiterkommen. Der neue Harry Potter-Film Harry Potter und der Halbblutprinz verlangt von seinen Zuschauern Geduld. Wer wie ich auf der Suche nach Spannung und Abenteuer ist, wird hier nicht fündig. Das Warten auf den hoffentlich aufregenderen nächsten Teil dürfen wir uns bei diesem Film mit dem Betrachten der opulenten Ausstattung versüßen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/RTd3_yaitkY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RTd3_yaitkY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Viel Dialog und wenig Weiterkommen. Der neue Harry Potter-Film <em>Harry Potter und der Halbblutprinz </em>verlangt von seinen Zuschauern Geduld. Wer wie ich auf der Suche nach Spannung und Abenteuer ist, wird hier nicht fündig. Das Warten auf den hoffentlich aufregenderen nächsten Teil dürfen wir uns bei diesem Film mit dem Betrachten der opulenten Ausstattung versüßen. Weiter geht es nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-670"></span></p>
<p><strong>Inhalt &#8211; wenig Action viel Information</strong></p>
<p>Harry kommt über einen Abstecher im Zuhause der Familie Weasly und beim Lehrer Horace Slughorn zum sechsten Schuljahr nach Hogwarts. Slughorn wollte ursprünglich nicht wieder als Lehrer arbeiten, aber der Reiz, den Auserwählten Harry Potter unterrichten zu dürfen, war zu groß. Harry wird Besitzer eines Lehrbuchs für Zaubertränke, in dem einer seiner Vorgänger nützliche Notizen hinterlassen hat. Der Name dieses Schülers steht nicht im Buch, sondern nur die Bezeichnung Halbblutpinz.</p>
<p>Harry bekommt mithilfe der von Professor Dumbledore aufbewahrten Erinnerungen immer mehr Einblick in das Leben von Lord Voldemort, der als Tom Riddle ebenfalls früher die Schule in Hogwarts besucht hat. Harry erfährt, wie es Lord Voldemort gelingen konnte, sein eigenes Leben so zu schützen, dass er fast unbesiegbar geworden ist. Die Handlung spitzt sich zu, als Harry gemeinsam mit Professor Dumbledor Hogwarts verlässt, um sich auf die Suche nach Voldemorts verletzlichem Punkt zu machen.</p>
<p><strong>Handlung ohne Finale</strong></p>
<p>Joanne K. Rowlings sechster Band der Harry Potter-Reihe hat eine Überleitungsfunktion. Das Buch bündelt Handlungsstränge und führt die fürs Finale wichtigen Figuren ein. Unter diesen technischen Aspekten leidet der Film Harry Potter und der Halbblutprinz. Die unterschiedlichen Ebenen drehen sich um Verliebtheit der Protagonisten, die mitten in der Pubertät stecken, um persönliche Beziehungen zu Freunden und zu Lehrern und um den Kampf gegen Lord Voldemort. Um dies erzählen zu können, benötigt der Film viel zu lange 153 Minuten. Erst im letzten Drittel kommt Spannung auf.</p>
<p>Als Zuschauer müssen wir innerhalb der ersten zehn Sequenzen erfahren, was Ziel und Intention der Hauptfiguren sind. Diese Motivation muss uns Zuschauern wie die Wurst vor der Hundenase den ganzen Film über bewusst sein. Und am Ende wollen wir uns genüsslich über unsere Belohnung hermachen. Leider kickt das abrupte Ende den Kinozuschauer unsanft vor die Tür. Dort sind wir zum Warte auf den nächsten Harry Potter-Film verdammt.</p>
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		<title>Filmkritik &#8211; Terminator 4: Die Erlösung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Erlösung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag konnte ich mich im Kino davon überzeugen, dass es sich bei Terminator 4 um einen Film über Maschinen für Maschinen handelt. Mein Mixer hätte sich bestimmt köstlich amüsiert und die Mikrowelle hätte ihn gerne begleitet und sich vor Begeisterung die Klappe abgelacht. Für menschliche Zuschauer war es optisch sehr ansprechende Langeweile. Immerhin konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/VYc3vOmof_8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VYc3vOmof_8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Am Samstag konnte ich mich im Kino davon überzeugen, dass es sich bei Terminator 4 um einen Film über Maschinen für Maschinen handelt. Mein Mixer hätte sich bestimmt köstlich amüsiert und die Mikrowelle hätte ihn gerne begleitet und sich vor Begeisterung die Klappe abgelacht. Für menschliche Zuschauer war es optisch sehr ansprechende Langeweile. Immerhin konnte ich mein Popcorn und die sehr angenehme Anwesenheit von Christian Bale genießen. &#8230; weiter geht es unten nach dem Link</p>
<p><span id="more-453"></span></p>
<p><strong>Übersichtlicher Storyinhalt</strong></p>
<p>Der vierte Teil der Terminator-Reihe schließt den Kreis der Geschichte von John Connor und seiner Rettung der Welt vor den Maschinen ein wenig mehr &#8211; traut sich aber längst nicht, die Handlung komplett abzuschließen. Wer darauf wartet, dass John Connor seinen Vater Keyle Reese in die Vergangenheit schickt, muss sich weiter gedulden. Immerhin treffen Vater und Sohn in einer von Maschinen beherrschten Welt endlich aufeinander. John Connor führt eine kleine Gruppe weltweit operierender Rebellen an. Diese letzten Menschen lehnen sich tapfer auf. Reese wird vom Computersystem Skynet entführt und bei seiner Befreiung kommt Connor eine neue Figur zu Hilfe, Marcus Wright. Marcus ist ein von der Wissenschaftlerin Serena Kogen erschaffenes Hybridwesen.</p>
<p><strong>Die Menschmaschine</strong></p>
<p>Die Menschmaschine Marcus ist der einzig spannende Charakter des Films, da er die alte Pinocchio-Frage aufwirft. Was unterscheidet uns Menschen von Robotern. Und wenn die Widerstandskämpferin Blair von Connor gefragt wird, warum sie Marcus, bei der Flucht geholfen hat, antwortet &#8220;weil ich nur den Menschen gesehen habe&#8221;, bekommt der Film fast so etwas wie Tiefgang. Leider beschränken sich die restlichen Dialoge auf wenige Wortbrocken, die uns Zuschauer zu keiner weiteren Erkenntnis führen. Die Entwicklung der Filmcharaktere findet nur sehr verhalten statt. Christian Bale, Helena Bonham Carter und viele andere holen sicher das möglichste aus ihren Figuren heraus, aber das dürftige Drehbuch lässt sie nicht. Stattdessen bekommen die hungrigen Zuschaueraugen ein sehr überzeugendes Filmset zu sehen, wo es knallt, lodert und kracht, dass einem das Actionherz aufgeht. Da das Krachlevel im letzten Drittel des Films konstant hoch gehalten wird, stellt sich zu wenig Spannung ein. Ich vermisse die Abwechslung, aber mein Mixer freut sich schon auf den nächsten Teil. Ich werde das restliche Popcorn, was ich mir aus dem Kino mitgebracht habe, vor dem Fernseher knabbern.</p>
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		<title>Star Trek XI: Von Freundschaft und Erwachsenwerden</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 16:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Filmkritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Star Trek Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Entstehen von tiefer Freundschaft und vertane Chancen: am vergangenen Mittwoch habe ich mir die Preview von Star Trek XI angesehen. Zeitlich liegt die Handlung vor der Star Trek Classic-Serie und erzählt von der Jugend der späteren Schiffs-Besatzung. Wir lassen fröhlich die Beine vom Kinosessel baumeln, schmeißen eine Runde Popcorn und dürfen mit Kirk Raumschiff-Kapitän [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/CPGlA2pFNpI&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CPGlA2pFNpI&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Das Entstehen von tiefer Freundschaft und vertane Chancen: am vergangenen Mittwoch habe ich mir die Preview von Star Trek XI angesehen. Zeitlich liegt die Handlung vor der Star Trek Classic-Serie und erzählt von der Jugend der späteren Schiffs-Besatzung. Wir lassen fröhlich die Beine vom Kinosessel baumeln, schmeißen eine Runde Popcorn und dürfen mit Kirk Raumschiff-Kapitän sein. &#8230;</p>
<p><span id="more-253"></span></p>
<p><strong>Inhalt</strong></p>
<p>Der für Autos viel zu junge James Tiberius Kirk versucht sich an Geschwindigkeitsrekorden. Als junger Erwachsener tritt er der Sternenflotte bei, wo er seine späteren Kollegen kennen lernt und mit seinem sehr eigenwilligen Charakter überall aneckt. Kirks Ideen stoßen auf Ablehnung, setzen sich aber dank ihres kreativen Impuls durch. Vor allem Spock, sein späterer Vertrauter ist Kirk gegenüber zunächst kritisch. Zufälle führen dazu, dass die junge Besatzung eiligst zu ihrer ersten Mission mit der Enterprise ins All startet. Dort haben sie sich zu bewähren und aus Kirks und Spocks Feindschaft und Konkurrenz entwickelt sich eine tiefe Freundschaft.</p>
<p><strong>Filmkritik</strong></p>
<p>Regisseur J.J. Abrahams stellt seinen Sinn für SciFi-Kracher unter Beweis. Das zeigen beeindruckende Explosionen und die vielen Kirk-typischen  Faustkämpfe, die vorzugsweise auf Plattformen in großen Höhen stattfinden. Doch beide Actionelemente sind Konfektionsware von der Stange und verteilen sich allzu adrett über den gesamten Film. Viel spannender wird es, wenn Kirk und Spock sich prügeln, weil sie unterschiedlicher Meinung sind. Und es macht Spaß zu beobachten, wie jeder der beiden versucht, Probleme auf eigene Weise zu lösen. Beide Figuren spielen mit Nähe und Distanz, die sich aus den unterschiedlichen Charaktereigenschaften erklärt. Schließlich sind es die gemeinsamen Ziele, die Spock und Kirk einen. Zachary Quinto als Spock ist klasse und Chris Pine als Kirk gefällt mir ebenfalls sehr. Nur bei Wynona Ryders Auftritt als Spocks Mutter rieb ich mir die Augen. Sie muss etwa sechs Jahre alt gewesen sein, als ihr Filmsohn geboren wurde.</p>
<p><strong>Kaugummi für die Augen</strong></p>
<p>Echte Trekkies werden sich womöglich an einigen Abweichungen von der Classic-Serie ärgern. Der Film erzählt in Grundzügen vom soziokulturellen Hintergrund der Hauptakteure, aber große Fragen werden trotzdem nicht beantwortet. So kann ich mir bis heute nicht erklären, warum Kirk in Zeiten von Hightech-Phasern die bloßen Fäuste schwingt, ob sich hinter der Beziehung zwischen Kirk und Spok mehr verbirgt als Freundschaft und wie sie es schaffen, die Enterprise so schön sauber zu halten. Die adrette Sauberkeit weitet sich auch auf die Hauptcharaktere aus. Wenn die junge Besatzung mit der Enterprise zu ihrer Mission startet, erinnert dies fast an einen Kinderkreuzzug. Leider fehlt mir bei Star Trek XI der vielschichtige Bösewicht, dessen Charakterentwicklung nachvollziehbar ist. Die Strahlkraft der Helden kann sich ohne starken Gegenpart nicht voll entwickeln.</p>
<p>Auf diesen Film lässt sich das Orson Wells Zitat anwenden: Star Trek XI ist Kaugummie für die Augen. Mir macht der Film Spaß, weil es mir ähnlich erging wie dem Nacho schlabbernden Geek neben mir: ich wollte es immer schon der Welt da draußen so richtig zeigen, alle verhauen, mich auf den großen Sessel eines Riesenraumschiffs setzen und in die Weiten des Weltraum ziehen.</p>
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		<title>Film-Kritik: Slumdog Millionär</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 19:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Slumdog Millionaire]]></category>
		<category><![CDATA[Slumdog Millionär]]></category>

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		<description><![CDATA[Slumdog Millionaire from nrachkovski.com on Vimeo. Regisseur Danny Boyle erzählt die Lebensgeschichte von Jamal, dem Slumdog, anhand einer Spielshow. Der erwachsene Jamal sitzt als Kandidat in der indischen Variante der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; und arbeitet sich erfolgreich von Frage zu Frage. Zu jeder der richtigen Antworten erfährt der Zuschauer in einem Rückblick aus Jamals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="170" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2624586&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2624586&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object><br />
<a href="http://vimeo.com/2624586">Slumdog Millionaire</a> from <a href="http://vimeo.com/nrachkovski">nrachkovski.com</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Regisseur Danny Boyle erzählt die Lebensgeschichte von Jamal, dem Slumdog, anhand einer Spielshow. Der erwachsene Jamal sitzt als Kandidat in der indischen Variante der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; und arbeitet sich erfolgreich von Frage zu Frage. Zu jeder der richtigen Antworten erfährt der Zuschauer in einem Rückblick aus Jamals Leben etwas über die Hauptperson des Films. Jede der Lösungen ist fest mit einem Ereignis im Leben des Slumdogs verbunden. Boyle gelingt es meisterhaft, die unterschiedlichsten Bruchstücke aus der Existenz des bitterarmen indischen Jungen zu einem bunten Ganzen zusammenzufügen &#8230;</p>
<p><span id="more-148"></span></p>
<p><strong>Glücklich unglückliche Kindheit</strong></p>
<p>Wir sehen den kleinen Jamal mit seinem Bruder Salim im Slum von Bombay glücklich spielend und später zutiefst unglücklich über den gewaltsamen Tod der Mutter. Wir erleben die beiden Jungen, wie sie das Mädchen Latika kennen lernen. Dann sehen wir sie als Halbwüchsige am Taj Mahal geklaute Schuhe an Touristen verkaufen und später bei ihrer Rückkehr nach Bombay, das jetzt Mumbai heißt.  Von dort aus trennen sich die Lebenswege der beiden Brüder. Salim entscheidet sich für das Leben als Helfer eines Kriminellen, während Jamal als Chai Walla in einem Callcenter Botengänge für die Telefon-Agenten erledigt und ihnen Tee bringt. Jamal träumt von einem unbeschwerten Leben mit seiner Kinderliebe Latika, das ihm ein Gewinn in der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; ermöglich soll.</p>
<p><strong>Unbändig Lebendig</strong></p>
<p>Die drei Hauptfiguren, Jamal, Salim und Latika sind getrieben von unbändigem Lebenswillen, dem sich keiner entgegenstellen kann. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es den dreien zu überleben. Wie kleine Wirbelwinde fegen sie zur Musik von Indiens Star-Musiker A. R. Rahman in Lumpen durch verfallene Hütten und verdreckte Straßen und geben ein unbändiges Tempo vor. Der Schnitt passt sich diesem Rhythmus an und verlangsamt sich deutlich, um so älter Jamal, Salim und Latika werden. Das Unbeschwerte geht verloren, aber nie die Hartnäckigkeit, mit der Jamal sein Ziel verfolgt. Danny Boyle gelingt es, verschiedene Zeit- und Handlungsebenen zu einer runden Geschichte zusammen zu fügen. Die drei Hauptpersonen werden jede durch gleich drei verschiedene Schauspieler dargestellt. Besonders die drei jüngsten Darsteller &#8211; unter anderem Rubina Ali und Azharuddin Ismail &#8211; haben mich begeistert, weil sie völlig authentisch wirken. Kein Wunder, denn sie stammen tatsächlich aus einem der zahlreichen Elendsviertel.</p>
<p><strong>Die indische Perspektive</strong></p>
<p>In Indien wurden Kritiken laut, da sich der Film dem Land aus einer völlig anderen Perspektive nähert, als dies indische Filmproduktionen tun. Ich habe bisher nur zwei bekannte Kinofilme aus Bollywood gesehen, aber in beiden ging es um recht wohlhabende Familien, die ausschließlich westlich gekleidet in schönen Häusern lebten und sich zu meiner großen Enttäuschung überwiegend in Großbritannien aufhielten. Danny Boyle dreht jetzt einen britischen Film in Indien. Kein Inder sollte einem Briten vorwerfen, was die einheimische Filmindustrie ständig tut. Das Indienbild, das Slumdog Millionär vermittelt, ist zwar brutal, aber eben auch bunt und lebensbejahend. Westliche Kritiker, die den Slum nicht ganz so farbig sehen wollen, sollten wissen, dass auch im Slum gelacht werden darf. Kein Slumdog ist zum ewigen Traurig-Sein verpflichtet. Wie eben in jedem Leben, geht es auch bei Jamal, Salim und Latika um glückliche und traurige Zeiten &#8211; nur in viel extremerer Ausprägung. Das passt gut zu Indien, das sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Land der Extreme entwickelt hat. Deswegen liebe ich diesen Film.</p>
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