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	<title>Kultur Bunny &#187; Internet</title>
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	<description>Blog zu Kunst, Literatur, Politik</description>
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		<title>Chris Milk: The Wilderness Downtown</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Interaktives Filmprojekt Chris Milk hat so manche gute Tat für die staunende Internetgemeinde vollbracht. Ich liebe seine Filme, besonders sein neues Projekt. Unter The Wilderness Downtown hält Chris eine besondere Erfahrung für Euch bereit, einen interaktiven Film. Nach Eingabe der Adresse erscheinen Plätze aus unserer Kindheit und Jugend. Wer sein ganzes Leben in Deutschland verbracht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/08/The_Wilderness_Downtown.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3349" title="The Wilderness Downtown: interaktives Filmprojekt von Chris Milk" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/08/The_Wilderness_Downtown.jpg" alt="" width="600" height="235" /></a></p>
<p><strong>Interaktives Filmprojekt</strong></p>
<p>Chris Milk hat so manche gute Tat für die staunende Internetgemeinde vollbracht. Ich liebe seine Filme, besonders sein neues Projekt. Unter <em>The Wilderness Downtown</em> hält Chris eine besondere Erfahrung für Euch bereit, einen interaktiven Film. Nach Eingabe der Adresse erscheinen Plätze aus unserer Kindheit und Jugend. Wer sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat, muss sich noch ein wenig bis zum Start von Google Street View gedulden, um das Feature vollständig nutzen zu können. Übrigens: Pech für alle, deren Haus verpixelt ist.</p>
<p>Jetzt braucht Ihr nur noch Google Chrome und eine Adresse im bereits ge&#8221;Streetviewten&#8221; Ausland. Hier geht es zum interaktiven Filmprojekt von Chris Milk: <a title="Interaktives Filmprojekt: Orte der Kindheit" href="http://www.thewildernessdowntown.com/" target="_blank">The Wilderness Downtown</a>.</p>
<p>Idee via <a title="Rivva" href="http://rivva.de" target="_blank">Rivva</a>.</p>
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		<title>Ich in Google</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 21:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<description><![CDATA[___________________________________________________________________ Foto: Cartoon von Ce Comico zu Google Street View Die Angst vor Google Street View Erstaunlich: Da sind im regionalen Newsportal RP-Online Heinrich Müller und Otto Huber (Namen geändert) vor ihren Wohnhäusern abgelichtet, darunter die Bildunterschrift: &#8220;Huber und Müller wehren sich gegen Fotos ihres Eigentums in Google Street View.&#8221; Was die rüstigen Rentner nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/08/waterview12.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3245" title="Ce Comico: Cartoon zu Google Street View" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/08/waterview12.jpg" alt="" width="550" height="389" /></a></p>
<p>___________________________________________________________________</p>
<p><em>Foto: Cartoon von <a title="Cartoons" href="http://www.ce-comico.de/ce-comico.de/start.html" target="_blank">Ce Comico </a>zu Google Street View</em></p>
<p><strong>Die Angst vor Google Street View</strong></p>
<p>Erstaunlich: Da sind im <a title="Rentner gegen Google Street View" href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Buergerprotest-gegen-Google_aid_892897.html" target="_blank">regionalen Newsportal RP-Online</a> Heinrich Müller und Otto Huber (Namen geändert) vor ihren  Wohnhäusern abgelichtet, darunter die Bildunterschrift: &#8220;Huber und Müller  wehren sich gegen Fotos ihres Eigentums in Google Street View.&#8221; Was die rüstigen Rentner nicht zu ahnen scheinen, ihr Bild mit Namen in eben jenem Online-Newsportal ist im Netz langlebiger und leichter aufzufinden, als jedes Foto in Google Street View. Was Menschen dazu antreibt, vor laufenden Fernsehkameras einem Millionenpublikum mitzuteilen, dass sie Wert auf Privatsphäre legen und deswegen Google Street View ablehnen? Womöglich völlige Ahnungslosigkeit, was die Funktion von Suchmaschinen und Auffindbarkeit im Netz angeht.</p>
<p>Einem Blogger oder einer Bloggerin kann das nicht passieren. Hauptsache ich sehe auf dem Bild einigermaßen gut aus, bin komplett  angezogen und stehe nicht vor dem Zooparkplatz oder einem Wahlplakat der  FDP. Ich würde mich am liebsten dem Google-Street-View-Auto vor die Stoßstange werfen. Leider müsste die Karre mit dem großen Fotoapparat schon bei uns vorbeigekommen sein. Und ich habe sie verpasst. Zumindest ein Foto meiner Wohnung sollte im Netz zu finden sein, sobald der Dienst online geht. In einer Angelegenheit haben die Kritiker recht: Google müsste jeden von uns fragen, ob wir einverstanden sind, für den Webdienst abgelichtet zu werden. Daran, dass sich jemand durch sämtliche Straßen unserer Stadt klickt, um mich zu entdecken, mag ich nicht so recht glauben. Danke an Ce Comico für den Klasse-Toon. Mehr zu Lachen findet Ihr oben nach dem Klick.</p>
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		<title>Ein Herz für Blogs #3</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum dritten Mal verkündet die Blogosphäre, was sie liebt: Marcel Wichmann von Uarrr hat zur Aktion Ein Herz für Blogs am Dienstag, den 25. Mai 2010 aufgerufen. Ursprünglich initiiert und bereits zwei Mal durchgeführt hatte die Aktion Kai Müller vom Stylespion. Falls Ihr selbst Blogger seid, wäre es klasse, wenn Ihr an diesem Tag Eure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2701" title="herzfuerblogs" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/05/herzfuerblogs.jpg" alt="herzfuerblogs" width="600" height="296" /></p>
<p>Zum dritten Mal verkündet die Blogosphäre, was sie liebt: Marcel Wichmann von Uarrr hat zur Aktion <em>Ein Herz für Blogs </em>am Dienstag, den 25. Mai 2010 aufgerufen. Ursprünglich initiiert und bereits zwei Mal durchgeführt hatte die Aktion Kai Müller vom Stylespion. Falls Ihr selbst Blogger seid, wäre es klasse, wenn Ihr an diesem Tag Eure Lieblingsblogs mit Links vorstellen würdet. Alle weiteren Infos zur Aktion findet Ihr<a title="Ein Herz fuer Blogs" href="http://uarrr.org/2010/05/17/ein-herz-fuer-blogs-3-am-25-05-10/" target="_blank"> hier auf Marcels Website</a>.</p>
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		<title>Wir Blogger-Stars</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 08:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitale Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir Blogger bereichern die Welt mit Wichtigem, wie unserem Zustand und unserer Sichtweise auf die Welt. Dass nicht alle die Meinung teilen, jeder müsse wissen, was wir gerade zum Mittagessen hatten, stört uns kein bisschen. Übrigens: Ich war heute zum Adventskaffee bei meiner Schwester und es gab mit Krokant bestreute Plätzchen. Einige Leute hatten Kuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Blogger bereichern die Welt mit Wichtigem, wie unserem Zustand und unserer Sichtweise auf die Welt. Dass nicht alle die Meinung teilen, jeder müsse wissen, was wir gerade zum Mittagessen hatten, stört uns kein bisschen. Übrigens: Ich war heute zum Adventskaffee bei meiner Schwester und es gab mit Krokant bestreute Plätzchen. Einige Leute hatten Kuchen mitgebracht, unter anderem einen Maulwurfkuchen. Nein &#8211; darin finden sich keine in Scheibchen geschnittenen Maulwürfe. Ich habe aus den riesigen Starbuckstassen meiner Schwester, die sie aus Schanghai, New York, Los Angeles oder Berlin mitbringt, Milchkaffee getrunken &#8230; das interessiert Euch nicht? Bloggen ist manchmal der nicht zu unterdrückende Drang, die Welt mit seinen Belanglosigkeiten zu belasten. Das haben schon Klügere vor mir festgestellt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/x0FAdZRdwKE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/x0FAdZRdwKE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Ein ♥ für Blogs</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im April diesen Jahres hat der Stylespion die Aktion Ein Herz für Blogs ins Leben gerufen. Damals haben zahlreiche deutschsprache Blogs teilgenommen und ihre allerliebsten Lieblingsblogs präsentiert. Und wieder bin ich dabei &#8211; dieses Mal sogar auf beiden Blogs. Ihr seht hier einige Blogperlen, geführt von sehr kreativen, teils ein bisschen verrückten Menschen. Screenshots und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1315 aligncenter" title="ein-herz-fuer-blogs" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/ein-herz-fuer-blogs.jpg" alt="ein-herz-fuer-blogs" width="500" height="108" /></p>
<p>Im April diesen Jahres hat der <a title="Ein Herz für Blogs" href="http://stylespion.de/ein-herz-fuer-blogs-2-am-161009/4918/" target="_blank">Stylespion</a> die Aktion <em>Ein Herz für Blogs </em>ins Leben gerufen. Damals haben zahlreiche deutschsprache Blogs teilgenommen und ihre allerliebsten Lieblingsblogs präsentiert. Und wieder bin ich dabei &#8211; dieses Mal sogar auf beiden Blogs. Ihr seht hier einige Blogperlen, geführt von sehr kreativen, teils ein bisschen verrückten Menschen. Screenshots und Links gibt es unten nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-1302"></span></p>
<div id="attachment_1314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1314 " title="Screenshot_Philibuster" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/Screenshot_Philibuster.jpg" alt="Screenshot_Philibuster" width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Philibuster</p></div>
<p>Das von einer Autorengemeinschaft geführte Blog Philibuster ist noch ganz frisch auf der Blogwelt. Die journalistische Communtiy, wie sie sich selbst nennt, schreibt über Politik, Gesellschaft, Kultur und Medien &#8211; unterschiedlichstes Wissen und verschiedene Meinungen eines &#8220;bunten Haufen&#8221;.</p>
<p>Hier geht es zu <a title="Kultur- und Gesellschaftsblog" href="http://www.philibuster.de/" target="_blank">Philibuster</a></p>
<div id="attachment_1316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1316 " title="Screenshot_Denkfabrikblog" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/Screenshot_Denkfabrikblog.jpg" alt="Screenshot_Denkfabrikblog" width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Denkfabrikblog</p></div>
<p>Auf dem Denkfabrikblog setzt sich el-flojo mit dem Alltäglichen auseinander und präsentiert uns eine kleine kuriose Sammlung von Netzfundstücken. Erst durch den Denkfabrikblog durfte ich erfahren, dass tote Fliegen zu Kreativität anregen oder Einkaufswagen ein großes Herz für Kinder haben.</p>
<p>Hier geht es zum <a title="Netzkultur" href="http://denkfabrikblog.de/" target="_blank">Denkfabrikblog</a></p>
<div id="attachment_1317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1317 " title="Screenshot_DanielDaddelt" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/Screenshot_DanielDaddelt.jpg" alt="Screenshot_DanielDaddelt" width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Daniel Daddelt</p></div>
<p>Daniel hat sein Leben dem Spiel gewidmet. Was für andere eine Nebensache ist, betreibt er mit äußerstem Einsatz und Ernst. Für Recherchezwecke reiste Daniel ins Heimatland von Super Mario und Pricess Peaches nach Japan. Der Gamingexperte schreibt mit Herzblut über sämtliche Spiele für PC, Playstation oder Wii.</p>
<p>Hier erlebt ihr, wie <a title="Gaming-Blog" href="http://www.daniel-daddelt.de/" target="_blank">Daniel daddelt</a></p>
<div id="attachment_1318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1318 " title="Screenshot_BjoernsBrutzelbude" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/Screenshot_BjoernsBrutzelbude.jpg" alt="Screenshot_BjoernsBrutzelbude" width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Björns Brutzelbude</p></div>
<p>Björn redet klare Worte, wo andere zu häufig den Mund halten. Wir dürfen über seine überhöhte Wortwahl lachen und an seiner Sicht der Dinge teilhaben. Björn brutzelt auf seinem Blog das Alltägliche und das Sonderbare und serviert uns eine Mahlzeit, die vielleicht dem ein oder anderen im Hals stecken bleibt.</p>
<p>Hier geht es zu <a title="Satire-Blog" href="http://bjoerns-brutzelbude.blogspot.com/" target="_blank">Björns Brutzelbude</a></p>
<div id="attachment_1319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-1319 " title="Screenshot_Neonwahn" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/10/Screenshot_Neonwahn.jpg" alt="Screenshot_Neonwahn" width="500" height="313" /><p class="wp-caption-text">Screenshot Neonwahn</p></div>
<p>Thorsten ist mittlerweile in Duisburg eine digitale Berühmtheit, weil er recht unterschiedliche Webprojekte betreibt. Hier sein persönliches Blog mit Fundstücken aus dem Netz und allem, was ihm gefällt.</p>
<p>Hier geht es zu <a title="Blog zu Netz- und Duisburger Kultur" href="http://www.neonwahn.de/" target="_blank">Neonwahn</a></p>
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		<title>Zwitschern bis zum Umfallen?</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter und seine Follower Die Betreiber des Blogs Basic Thinking haben eine Diskussion zum Für und Wider von Twitter in Gang gesetzt. Nach meinen Erfahrungen kommen die lautesten Kritiker des Microblogging-Dienstes aus dem Lager der &#8220;Ahnungslosen&#8221;. In meinem Bekanntenkreis haben die Twitter-Ablehner generell den Dienst nie selbst ausprobiert. Frage ich nach den Gründen, heißt es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://twitter.com/Lifestyle_Bunny"><img title="By TwitterButtons.org" src="http://www.businesscarddesigns.us/images/twitter-3a.png" alt="" width="160" height="90" /></a><br />
<a href="http://www.twitterbuttons.org/"></a></p>
<p><strong>Twitter und seine Follower</strong></p>
<p>Die Betreiber des Blogs Basic Thinking haben eine <a title="Basic Thinking zu Twitter" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/09/23/kerners-twitter-bashing-kenn-ich-nicht-find-ich-doof/" target="_blank">Diskussion zum Für und Wider von Twitter</a> in Gang gesetzt. Nach meinen Erfahrungen kommen die lautesten Kritiker des Microblogging-Dienstes aus dem Lager der &#8220;Ahnungslosen&#8221;. In meinem Bekanntenkreis haben die Twitter-Ablehner generell den Dienst nie selbst ausprobiert. Frage ich nach den Gründen, heißt es, das wäre nur ein neuer Hype &#8211; ein Wort, das in Zusammenhang mit Twitter häufig fällt. Laut Basic Thinking hat Johannes B. Kerner in seiner Talkshow am Dienstag Twitter in ähnlicher Weise kritisiert.</p>
<p><strong>Twitter lieben oder hassen?</strong></p>
<p>Selbstverständlich dürfen wir Twitter blöd finden, wenn wir uns morgens durch 50 Tweets à la &#8220;habe gerade Kaffee getrunken&#8221; kämpfen. Aber wir dürfen Twitter auch ab und zu großartig finden, wenn uns die Kurznachrichten über neue Trends und News auf dem Laufenden halten. Wie Kerners Talkgast Wolf von Lojewski sagte, hatte er früher auch das Internet verdammt, aber später zugeben müssen, dass er es selbst reichlich nutzt. In ähnlicher Weise haben sicherlich in der Vergangenheit Menschen Papier und Stift, Telefon oder Fernsehen abgelehnt. Doch wer Bücher generell verteufelt, weil ihm &#8220;Vom Winde verweht&#8221; nicht gefallen hat, übersieht die Themenvielfalt des Mediums. Twitter trägt nicht die Schuld daran, wenn einige User Unsinn posten. Es hängt von Begabung, Beobachtungsgabe, Erlebnissen und Standpunkten des jeweiligen Twitterers ab, ob seine Tweets relevant für mich sind und eine Aussage haben.  Immerhin haben wir einen Ausweg, den Unfollow-Button. Wer das Medium kritisiert übersieht, dass die User die Schuld an der Schwäche der Inhalte tragen.</p>
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		<title>Das Internet-Manifest</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Thomas Knüwer und Mario Sixtus ihre 17 Punkte zum Journalismus im Internetzeitalter mit &#8220;Internet-Manifest&#8221; überschrieben, zeigten sie damit, dass sie etwas Grundlegendes politischer Natur schaffen wollten. Ähnlich wie die Verfasser anderer Manifeste aus der Geschichte, sprechen sie im Interesse Vieler, stellen aber anders als ihre Vorgänger den Text zur Diskussion. Es bleibt spannend, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1102" title="Zeitungen_tommyS_pixelio.de" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2009/09/Zeitungen_tommyS_pixelio.de1.jpg" alt="Zeitungen_tommyS_pixelio.de" width="650" height="214" /></p>
<p>Als Thomas Knüwer und Mario Sixtus ihre 17 Punkte zum Journalismus im Internetzeitalter mit &#8220;Internet-Manifest&#8221; überschrieben, zeigten sie damit, dass sie etwas Grundlegendes politischer Natur schaffen wollten. Ähnlich wie die Verfasser anderer Manifeste aus der Geschichte, sprechen sie im Interesse Vieler, stellen aber anders als ihre Vorgänger den Text zur Diskussion. Es bleibt spannend, denn das Internet-Manifest wird kontrovers im Netz aufgenommen und womöglich bin ich nicht die einzige, die liebend gern einen Blick in die Kristallkugel werfen würde, um eine Vorstellung der zukünftigen Medienlandschaft zu bekommen. Wer wird in zehn oder zwanzig Jahren an den Knotenpunkten der vernetzten Informationsgesellschaft sitzen?</p>
<p><strong>Wir sind viele</strong></p>
<p>Sicher werden die großen Medienunternehmen mit kleinen, aber erfolgreichen Publishern, vielleicht auch mit der ein oder anderen One-Man- oder One-Woman-Show um die Sahnestücke der Kommunikationslandschaft konkurrieren. Die Großen haben einen gewaltigen Vorsprung und sitzen immer noch an wichtigen Hebeln der Print- und Broadcasting-Medien. Aber wir Kleinen sind an manchen Ecken schneller, weil kein Blogger sich ein neues Konzept von der Chefredaktion und der Finanzabteilung absegnen lassen muss. Und ein wichtiger Umstand: Wir sind viele. Unter Bloggern finden sich oft Spezialisten, die mit Begeisterung über ihr Fachgebiet schreiben. Dieser umwerfenden Motivation steht der Journalist gegenüber, der oder die sich unter Umständen in das jeweilige Themengebiet erst einarbeiten muss und vielleicht der neuen EU-Milchverordnung kein so glühendes Interesse entgegenbringt wie der bloggende Milchbauer.</p>
<p><strong>Eigenverantwortlicher User</strong></p>
<p>Nicht nur das Schreiben und Recherchieren steht zur Debatte, sondern auch die Frage, wer in Zukunft Nachrichten bewerten und gewichten wird. Wer sorgt dafür, dass George Clooneys sexuelle Orientierung eine größere Headline bekommt, als die bevorstehende Bundestagswahl? Das werden in Zukunft noch verstärkter die Mediennutzer sein und letztendlich wird jeder einzelne noch mehr für sich alleine die Entscheidung treffen müssen, welche Nachrichten er oder sie in welchen Medien konsumiert. Kommen wir also zur zahlreich belegten These, die sich aufs Fernsehen bezieht, aber noch stärker fürs Internet gilt: &#8220;Fernsehen macht dumme Menschen dümmer und kluge klüger.&#8221; Die Schere zwischen Wissenden und Nichtwissenden wird größer, das ist eine der wenigen Aussagen, die ich ohne Kristallkugel für die Zukunft zu machen wage.</p>
<p>Das Internet-Manifest beschreibt Entwicklungen, die bereits lange im Gang ist. Früher sprach man von Binsenweisheiten. Ein mit einer geschichtlich vorbelasteten Überschrift versehener Text wird daran nichts ändern. Aber Thomas Knüwer und Mario Sixtus haben uns Bloggern wieder etwas gegeben, an dem wir uns reiben dürfen. Das tue ich mit großer Freude.</p>
<p><em>Foto: pixelio.de Fotograf  tommyS  © <a href="http://www.digitalfotovision.de/" target="_blank">Digitalfotovision</a></em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Den kompetten Text des Internet-Manifest gibt es unten nach dem Klick &#8230;</span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span id="more-1080"></span></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Internet-Manifest:</strong><br />
</span></p>
<h2>1. Das Internet ist anders.</h2>
<p>Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</p>
<h2>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.</h2>
<p>Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.</p>
<h2>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</h2>
<p>Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</p>
<h2>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</h2>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p>
<h2>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</h2>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p>
<h2>6. Das Internet <span style="text-decoration: line-through;">verändert</span> verbessert den Journalismus.</h2>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</p>
<h2>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</h2>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.</p>
<h2>8. Links lohnen, Zitate zieren.</h2>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.</p>
<h2>9. Das Internet ist der neue Ort für den politischen Diskurs.</h2>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</p>
<h2>10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.</h2>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</p>
<h2>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</h2>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen &#8211; sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</p>
<h2>12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.</h2>
<p>Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren</p>
<h2>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.</h2>
<p>Das Urheberrecht ist ein <span style="text-decoration: line-through;">zentraler</span>* Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.<br />
<small><small> *) Stilblüten-Alarm aufgehoben</small></small></p>
<h2>14. Das Internet kennt viele Währungen.</h2>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</p>
<h2>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</h2>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</p>
<h2>16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.</h2>
<p>Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.</p>
<h2>17. Alle für alle.</h2>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die “Generation Wikipedia” weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</p>
<p><em>Internet, 07.09.2009</em></p>
<ul>
<li>Markus Beckedahl</li>
<li>Mercedes Bunz</li>
<li>Julius Endert</li>
<li>Johnny Haeusler</li>
<li>Thomas Knüwer</li>
<li>Sascha Lobo</li>
<li>Robin Meyer-Lucht</li>
<li>Wolfgang Michal</li>
<li>Stefan Niggemeier</li>
<li>Kathrin Passig</li>
<li>Janko Röttgers</li>
<li>Peter Schink</li>
<li>Mario Sixtus</li>
<li>Peter Stawowy</li>
<li>Fiete Stegers</li>
</ul>
<p>Nicht so revolutionär, wie die Überschrift vermuten lässt: Hier ist der <a title="Internet-Manifest" href="http://www.internet-manifest.de/" target="_blank">Link zum Internet-Manifest</a>.</p>
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