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	<title>Kultur Bunny &#187; Kritik</title>
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	<description>Blog zu Kunst, Literatur, Politik</description>
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		<title>Filmkritik zu Harry Potter und der Halbblutprinz</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 13:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel Dialog und wenig Weiterkommen. Der neue Harry Potter-Film Harry Potter und der Halbblutprinz verlangt von seinen Zuschauern Geduld. Wer wie ich auf der Suche nach Spannung und Abenteuer ist, wird hier nicht fündig. Das Warten auf den hoffentlich aufregenderen nächsten Teil dürfen wir uns bei diesem Film mit dem Betrachten der opulenten Ausstattung versüßen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/RTd3_yaitkY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RTd3_yaitkY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Viel Dialog und wenig Weiterkommen. Der neue Harry Potter-Film <em>Harry Potter und der Halbblutprinz </em>verlangt von seinen Zuschauern Geduld. Wer wie ich auf der Suche nach Spannung und Abenteuer ist, wird hier nicht fündig. Das Warten auf den hoffentlich aufregenderen nächsten Teil dürfen wir uns bei diesem Film mit dem Betrachten der opulenten Ausstattung versüßen. Weiter geht es nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-670"></span></p>
<p><strong>Inhalt &#8211; wenig Action viel Information</strong></p>
<p>Harry kommt über einen Abstecher im Zuhause der Familie Weasly und beim Lehrer Horace Slughorn zum sechsten Schuljahr nach Hogwarts. Slughorn wollte ursprünglich nicht wieder als Lehrer arbeiten, aber der Reiz, den Auserwählten Harry Potter unterrichten zu dürfen, war zu groß. Harry wird Besitzer eines Lehrbuchs für Zaubertränke, in dem einer seiner Vorgänger nützliche Notizen hinterlassen hat. Der Name dieses Schülers steht nicht im Buch, sondern nur die Bezeichnung Halbblutpinz.</p>
<p>Harry bekommt mithilfe der von Professor Dumbledore aufbewahrten Erinnerungen immer mehr Einblick in das Leben von Lord Voldemort, der als Tom Riddle ebenfalls früher die Schule in Hogwarts besucht hat. Harry erfährt, wie es Lord Voldemort gelingen konnte, sein eigenes Leben so zu schützen, dass er fast unbesiegbar geworden ist. Die Handlung spitzt sich zu, als Harry gemeinsam mit Professor Dumbledor Hogwarts verlässt, um sich auf die Suche nach Voldemorts verletzlichem Punkt zu machen.</p>
<p><strong>Handlung ohne Finale</strong></p>
<p>Joanne K. Rowlings sechster Band der Harry Potter-Reihe hat eine Überleitungsfunktion. Das Buch bündelt Handlungsstränge und führt die fürs Finale wichtigen Figuren ein. Unter diesen technischen Aspekten leidet der Film Harry Potter und der Halbblutprinz. Die unterschiedlichen Ebenen drehen sich um Verliebtheit der Protagonisten, die mitten in der Pubertät stecken, um persönliche Beziehungen zu Freunden und zu Lehrern und um den Kampf gegen Lord Voldemort. Um dies erzählen zu können, benötigt der Film viel zu lange 153 Minuten. Erst im letzten Drittel kommt Spannung auf.</p>
<p>Als Zuschauer müssen wir innerhalb der ersten zehn Sequenzen erfahren, was Ziel und Intention der Hauptfiguren sind. Diese Motivation muss uns Zuschauern wie die Wurst vor der Hundenase den ganzen Film über bewusst sein. Und am Ende wollen wir uns genüsslich über unsere Belohnung hermachen. Leider kickt das abrupte Ende den Kinozuschauer unsanft vor die Tür. Dort sind wir zum Warte auf den nächsten Harry Potter-Film verdammt.</p>
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		<title>Filmkritik &#8211; Terminator 4: Die Erlösung</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 08:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kino & Film]]></category>
		<category><![CDATA[Die Erlösung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Terminator]]></category>
		<category><![CDATA[Terminator 4]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag konnte ich mich im Kino davon überzeugen, dass es sich bei Terminator 4 um einen Film über Maschinen für Maschinen handelt. Mein Mixer hätte sich bestimmt köstlich amüsiert und die Mikrowelle hätte ihn gerne begleitet und sich vor Begeisterung die Klappe abgelacht. Für menschliche Zuschauer war es optisch sehr ansprechende Langeweile. Immerhin konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/VYc3vOmof_8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VYc3vOmof_8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Am Samstag konnte ich mich im Kino davon überzeugen, dass es sich bei Terminator 4 um einen Film über Maschinen für Maschinen handelt. Mein Mixer hätte sich bestimmt köstlich amüsiert und die Mikrowelle hätte ihn gerne begleitet und sich vor Begeisterung die Klappe abgelacht. Für menschliche Zuschauer war es optisch sehr ansprechende Langeweile. Immerhin konnte ich mein Popcorn und die sehr angenehme Anwesenheit von Christian Bale genießen. &#8230; weiter geht es unten nach dem Link</p>
<p><span id="more-453"></span></p>
<p><strong>Übersichtlicher Storyinhalt</strong></p>
<p>Der vierte Teil der Terminator-Reihe schließt den Kreis der Geschichte von John Connor und seiner Rettung der Welt vor den Maschinen ein wenig mehr &#8211; traut sich aber längst nicht, die Handlung komplett abzuschließen. Wer darauf wartet, dass John Connor seinen Vater Keyle Reese in die Vergangenheit schickt, muss sich weiter gedulden. Immerhin treffen Vater und Sohn in einer von Maschinen beherrschten Welt endlich aufeinander. John Connor führt eine kleine Gruppe weltweit operierender Rebellen an. Diese letzten Menschen lehnen sich tapfer auf. Reese wird vom Computersystem Skynet entführt und bei seiner Befreiung kommt Connor eine neue Figur zu Hilfe, Marcus Wright. Marcus ist ein von der Wissenschaftlerin Serena Kogen erschaffenes Hybridwesen.</p>
<p><strong>Die Menschmaschine</strong></p>
<p>Die Menschmaschine Marcus ist der einzig spannende Charakter des Films, da er die alte Pinocchio-Frage aufwirft. Was unterscheidet uns Menschen von Robotern. Und wenn die Widerstandskämpferin Blair von Connor gefragt wird, warum sie Marcus, bei der Flucht geholfen hat, antwortet &#8220;weil ich nur den Menschen gesehen habe&#8221;, bekommt der Film fast so etwas wie Tiefgang. Leider beschränken sich die restlichen Dialoge auf wenige Wortbrocken, die uns Zuschauer zu keiner weiteren Erkenntnis führen. Die Entwicklung der Filmcharaktere findet nur sehr verhalten statt. Christian Bale, Helena Bonham Carter und viele andere holen sicher das möglichste aus ihren Figuren heraus, aber das dürftige Drehbuch lässt sie nicht. Stattdessen bekommen die hungrigen Zuschaueraugen ein sehr überzeugendes Filmset zu sehen, wo es knallt, lodert und kracht, dass einem das Actionherz aufgeht. Da das Krachlevel im letzten Drittel des Films konstant hoch gehalten wird, stellt sich zu wenig Spannung ein. Ich vermisse die Abwechslung, aber mein Mixer freut sich schon auf den nächsten Teil. Ich werde das restliche Popcorn, was ich mir aus dem Kino mitgebracht habe, vor dem Fernseher knabbern.</p>
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		<title>Film-Kritik: Slumdog Millionär</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 19:34:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Slumdog Millionaire]]></category>
		<category><![CDATA[Slumdog Millionär]]></category>

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		<description><![CDATA[Slumdog Millionaire from nrachkovski.com on Vimeo. Regisseur Danny Boyle erzählt die Lebensgeschichte von Jamal, dem Slumdog, anhand einer Spielshow. Der erwachsene Jamal sitzt als Kandidat in der indischen Variante der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; und arbeitet sich erfolgreich von Frage zu Frage. Zu jeder der richtigen Antworten erfährt der Zuschauer in einem Rückblick aus Jamals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="400" height="170" data="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2624586&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2624586&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /></object><br />
<a href="http://vimeo.com/2624586">Slumdog Millionaire</a> from <a href="http://vimeo.com/nrachkovski">nrachkovski.com</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Regisseur Danny Boyle erzählt die Lebensgeschichte von Jamal, dem Slumdog, anhand einer Spielshow. Der erwachsene Jamal sitzt als Kandidat in der indischen Variante der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; und arbeitet sich erfolgreich von Frage zu Frage. Zu jeder der richtigen Antworten erfährt der Zuschauer in einem Rückblick aus Jamals Leben etwas über die Hauptperson des Films. Jede der Lösungen ist fest mit einem Ereignis im Leben des Slumdogs verbunden. Boyle gelingt es meisterhaft, die unterschiedlichsten Bruchstücke aus der Existenz des bitterarmen indischen Jungen zu einem bunten Ganzen zusammenzufügen &#8230;</p>
<p><span id="more-148"></span></p>
<p><strong>Glücklich unglückliche Kindheit</strong></p>
<p>Wir sehen den kleinen Jamal mit seinem Bruder Salim im Slum von Bombay glücklich spielend und später zutiefst unglücklich über den gewaltsamen Tod der Mutter. Wir erleben die beiden Jungen, wie sie das Mädchen Latika kennen lernen. Dann sehen wir sie als Halbwüchsige am Taj Mahal geklaute Schuhe an Touristen verkaufen und später bei ihrer Rückkehr nach Bombay, das jetzt Mumbai heißt.  Von dort aus trennen sich die Lebenswege der beiden Brüder. Salim entscheidet sich für das Leben als Helfer eines Kriminellen, während Jamal als Chai Walla in einem Callcenter Botengänge für die Telefon-Agenten erledigt und ihnen Tee bringt. Jamal träumt von einem unbeschwerten Leben mit seiner Kinderliebe Latika, das ihm ein Gewinn in der Fernsehsendung &#8216;Wer wird Millionär&#8217; ermöglich soll.</p>
<p><strong>Unbändig Lebendig</strong></p>
<p>Die drei Hauptfiguren, Jamal, Salim und Latika sind getrieben von unbändigem Lebenswillen, dem sich keiner entgegenstellen kann. Mit traumwandlerischer Sicherheit gelingt es den dreien zu überleben. Wie kleine Wirbelwinde fegen sie zur Musik von Indiens Star-Musiker A. R. Rahman in Lumpen durch verfallene Hütten und verdreckte Straßen und geben ein unbändiges Tempo vor. Der Schnitt passt sich diesem Rhythmus an und verlangsamt sich deutlich, um so älter Jamal, Salim und Latika werden. Das Unbeschwerte geht verloren, aber nie die Hartnäckigkeit, mit der Jamal sein Ziel verfolgt. Danny Boyle gelingt es, verschiedene Zeit- und Handlungsebenen zu einer runden Geschichte zusammen zu fügen. Die drei Hauptpersonen werden jede durch gleich drei verschiedene Schauspieler dargestellt. Besonders die drei jüngsten Darsteller &#8211; unter anderem Rubina Ali und Azharuddin Ismail &#8211; haben mich begeistert, weil sie völlig authentisch wirken. Kein Wunder, denn sie stammen tatsächlich aus einem der zahlreichen Elendsviertel.</p>
<p><strong>Die indische Perspektive</strong></p>
<p>In Indien wurden Kritiken laut, da sich der Film dem Land aus einer völlig anderen Perspektive nähert, als dies indische Filmproduktionen tun. Ich habe bisher nur zwei bekannte Kinofilme aus Bollywood gesehen, aber in beiden ging es um recht wohlhabende Familien, die ausschließlich westlich gekleidet in schönen Häusern lebten und sich zu meiner großen Enttäuschung überwiegend in Großbritannien aufhielten. Danny Boyle dreht jetzt einen britischen Film in Indien. Kein Inder sollte einem Briten vorwerfen, was die einheimische Filmindustrie ständig tut. Das Indienbild, das Slumdog Millionär vermittelt, ist zwar brutal, aber eben auch bunt und lebensbejahend. Westliche Kritiker, die den Slum nicht ganz so farbig sehen wollen, sollten wissen, dass auch im Slum gelacht werden darf. Kein Slumdog ist zum ewigen Traurig-Sein verpflichtet. Wie eben in jedem Leben, geht es auch bei Jamal, Salim und Latika um glückliche und traurige Zeiten &#8211; nur in viel extremerer Ausprägung. Das passt gut zu Indien, das sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Land der Extreme entwickelt hat. Deswegen liebe ich diesen Film.</p>
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