Diese Herren verfügen nicht über spitze Zähne. Die Gruppe Vampire Weekend lässt sich von Musik aus aller Welt inspirieren. Die Vier entstammen dem New Yorker Bildungsbürgertum, haben an der Columbia University studiert und sind in ihrer Musik Kosmopoliten. Uns begegnen Elemente aus Afro-Pop kombiniert mit Bachs Orgelpunkt, ein bisschen Mainstream und vieles mehr. Der Mix verbreitet gute Laune und würde prima zu einem strahlenden Frühling passen. Weitere Infos zur Band gibt es hier. Und nun viel Spaß beim Zuhören.
Zur Pop-Art gehört der passende Sound der späten 60er Jahre. Hier ist Musik, die Andy Warhol mochte: Velvet Underground mit Sunday Morning. Der Pop-Art-Künstler produzierte das erste Album der Band und gestaltete ein Plattencover mit dem berühmten Bananenmotiv, das am Ende des Clips zu sehen ist.
Beardyman kocht hier für uns den perfekten Mix aus verschiedenen Rhythmen. Über seine bemerkenswerten Kunststücke bin ich erst nach einem Hinweis von Robert gestolpert und staune über die Geräusche, zu denen menschliche Stimmbänder fähig sind. Das Gesamtkunstwerk erfreut Ohren, Augen und Gaumen.
Für alle, die gerne abheben: Trällerte früher in Disney-Filmen alles, was einen Mund oder Schnabel besaß, gibt es mittlerweile nicht mehr in jedem ihrer Kinoabenteuer Songs. Das hier ist Musik, die aus der Tonspur des 3D-Trickfilms Oben zusammengeschnitten wurde. Der propere Sonnenschein Russell gibt den Song zum besten. Ein Lied zum Mitwippen, Mithüpfen oder Mitfliegen – das hat auch Daniel so empfpunden.
Übt Ihr schon fleißig Tonleitern, um unterm Weihnachtsbaum kräftig “Stille Nacht” zu schmettern? Vielleicht lasst Ihr Euch von diesen Songs inspirieren. Es ist meine persönliche Auswahl übelster Weihnachtslieder. Sobald der erste Adventssonntag naht, schmettert mein kleines Badezimmerradio Musik dieser Art. Für die Sendersuche bin ich zu faul und dusche dann jeden Morgen zu den Klängen von Last Christmas.
Schnuffel kennt keine Gande und trällert den Wahm-Klassiker. Unter den Coverversionen nimmt diese hier sicherlich eine herausragende Stellung ein. Ich hoffe, ich verletzte jetzt nicht Eure Seele, falls Ihr zu Schnuffels treuen Anhängerschaft gehört. Auch Hasen haben Aufmerksamkeit verdient.
Die New Kids on the Block halten weder bei Inhalt noch bei Tonhöhe ein konstantes Niveau. Für alle, die Schräges lieben.
Jeder erkennt den Song schon beim Erklingen der ersten Gitarrenakkorde? Und trotzdem gibt es Künstler, die sich an legendäre Musik wagen und Songs neues Leben einhauchen, die seit zwanzig Jahren im Radio rauf und runter gespielt werden. Beim Covern legendärer Stücke kommt es mehr aufs “Wie” an, als auf was. Wer sich als Sänger zutraut, eine Neuauflage herauszubringen, erfindet nicht unbedingt das Rad neu, kann uns aber Altbekanntes wieder näher bringen. Falls Ihr nicht zu den acht Millionen gehört, die sich die Muppets mit einer nur optisch anderen Version des Queen-Klassikers Bohemian Rhapsody angesehen haben, ist hier der Film für Euch. Für alle die Plüsch und Glam Rock lieben.
Tom Waits hat uns im November ein neues Livealbum zu seiner Glitter & Doom-Tour geliefert. Das nehme ich zum Anlass, einen Film herauszukramen, der mir sehr ans Herz gewachsen ist: Night on Earth von Jim Jarmush mit der Filmmusik von Tom Waits. Perfekt für die dunklere Jahreszeit erzählt der Streifen von nächtlichen Abenteuern verschiedener Taxifahrer in Los Angeles, Paris, New York, Rom und Helsinki. Schwankende Nachtschwärmer und Geistliche mit Herzproblemen erschweren den Job und machen ihn gleichzeitig ein wenig amüsanter.
Beim neuen Doppel-Album von Tom Waits handelt es sich um den Konzertmitschnitt der Glitter & Doom-Tour, aufgezeichnet in Europa und den USA und um die Aufnahme seiner Monologe während der Konzerte – 40 Minuten lang gibt’s teils Komisches vom Musiker. Wer dem Retrocharme erlegen ist, kann das ganze auch auf Vinyl kaufen – nicht ganz mit denselben Inhalten.
Als kleines Mädchen habe ich auch immer davon geträumt, auf einer glitzernden Mondsichel schaukeln zu dürfen. Mittlerweile bin ich groß und weiß, dass mir dort oben übel würde. Ich bin nicht schwindelfrei. Die Zeiten ändern sich und mit ihr unsere Träume. Aber ich schaue Florence gerne dabei zu, wie sie dort oben turnt und singt. Hier für Euch zum Wochenstart – Florence + and the Maschine.
In der letzten Sendung im Oktober hat sich ein Beitrag der ZDF-Kultursendung Aspekte Lady Gaga gewidmet. Um zu ergründen, wie viel Kunst tatsächlich hinter dem Popstar steckt, traf Autor Peter Schiering die Chartprinzessin auf der Bauhaus-Ausstellung in Berlin. Lady Gaga hielt Hof in blonder Perücke, Riesensonnenbrille, High Heels und Couture-Kleid. Begegneten wir Stefani Germanotta – so heißt sie wirklich – in Jeans und Pullover auf der Straße, wir würden sie nicht wiedererkennen. Vielleicht macht Ihr überhöhtes Auftreten und weniger ihre Musik Lady Gaga zu einem Kunstprodukt. Künstlich ist vieles an ihr. Peter Schiering hat zur Diskrepanz zwischen Wollen und Können der Lady Gaga einen schönen Beitrag gemacht. Das stolze Herabblicken der Intellektuellen bringt die Erkenntnis, dass Künstler anscheinend nur mit einem Hang zum Mainstream massenkompatibel sind. Lady Gaga mag vielleicht nicht ihre Epoche überdauern, weil ihr das Neuartige und damit das Überraschende fehlt, aber sie zieht viele in ihren Bann, die ehrlich erarbeitete Kunst kaum erreicht. Lady Gaga wird es wohl trotz ihres Anspruchs darauf nicht in den Kunst-Olymp schaffen, aber muss sie das? Ich schau mir gerne ein zweites Mal an, was Madonna erfunden hat: den Wechsel von Verkleidungen mit Musik, die jeden Fuß mitwippen lässt. Was sonst wäre gaga?
In jedem von uns steckt ein kleiner Mozart oder Beethoven. Mit dem iNude von Hobnox lässt sich jetzt das musikalische Genie herauskitzeln. Das Komponieren funktioniert mit diesem auf Flash basierenden Tool, ohne zuvor sämtliche Tonarten zu büffeln. Auf einer in Quadrate unterteilten Fläche kann jeder Komponist entsprechende Felder markieren und so die einzelnen Töne seines Musikstücks festlegen. Ein Grundbeat wird nach Wunsch fertig geliefert. Wer möchte, kann mit dem Kompositions-Tool iNudge für seine Liebsten ein Lied schreiben oder sich einfach nur die Zeit während der Mittagspause vertreiben.