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	<title>Kultur Bunny &#187; NRW</title>
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	<description>Blog zu Kunst, Literatur, Politik</description>
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		<title>Sinfonie der Tausend</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Sep 2010 14:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gustav Mahlers 8. Sinfonie in Duisburg Lorin Maazel, bisheriger Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra, scheint Die Kunst des Krieges von Sun Tsu gelesen zu haben. Denn der weltberühmte Dirigent setzt überzeugend die Lehre des alten chinesischen Strategen um: &#8220;Die wichtigste Eigenschaft eines Generals ist die Ruhe.&#8221; Zwar ging es gestern, am 12. September 2010, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/09/Sinfonie_der_Tausend_Duisburg.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3440" title="Sinfonie der Tausend im Landschaftspark Duisburg: Chöre und Orchester" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/09/Sinfonie_der_Tausend_Duisburg.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a></p>
<p><strong>Gustav Mahlers 8. Sinfonie in Duisburg</strong></p>
<p>Lorin Maazel, bisheriger Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra, scheint <em>Die Kunst des Krieges </em>von Sun Tsu gelesen zu haben. Denn der weltberühmte Dirigent setzt überzeugend die Lehre des alten chinesischen Strategen um: &#8220;Die wichtigste Eigenschaft eines Generals ist die Ruhe.&#8221; Zwar ging es gestern, am 12. September 2010, nur darum Zuhörerherzen zu erobern, aber 1.150 Chorsänger und 180 Musiker sorgten dafür, dass die Aufführung von Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 8 eine große strategische Herausforderung war.</p>
<p><a href="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/09/Sinfonie_der_Tausend_Lorin_Maazel.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3443" title="Sinfonie der Tausend im Landschaftspark Duisburg: Dirigent Lorin Maazel" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/09/Sinfonie_der_Tausend_Lorin_Maazel.jpg" alt="" width="300" height="454" /></a></p>
<p><strong>Über 1.000 Mitwirkende</strong></p>
<p>Lorin Maazel trat in der Kraftzentrale des Duisburger Landschaftsparks zahlreichen Chören, Kinderchören und Orchestern gegenüber und führte alle Ensembles mit minimalistischen Gesten seines Dirigentenstabs. Wo andere jedes Kammerorchester mit großen Gesten leiten, reicht Maazel eine Winzigkeit. Dabei verließ er sich in der Riesenhalle aufs gute Auge seiner Musiker. Aus dieser Disziplin heraus konnte sich die Kraft entwickeln, die für Mahlers achte Sinfonie nötig ist.</p>
<p><strong>Monumentalwerk der Musikgeschichte</strong></p>
<p>Auf den Tag genau vor 100 Jahre fand ihre Uraufführung in München statt. Damals stand eine ähnliche Zahl Musiker und Sänger auf der Bühne und das Publikum war vom Klang überwältigt. Schon Mahlers Zeitgenossen nannten das Monumentalwerk deswegen Sinfonie der Tausend. Mahler wollte mit seiner Sinfonie Großes bewirken und ein wenig Kosmisches ins Irdische holen. Ich persönlich sehe trotzdem in Mahler keinen schwärmenden Spätromantiker, sondern einen Bereiter der Moderne.</p>
<p><strong>Party nach der Aufführung</strong></p>
<p>Nach dem Konzert trafen sich alle Beteiligten draußen im Landschaftspark, aßen Currywürste und lauschten den Ansprachen von Bundespräsident Christian Wulff, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und den Gastgebern Fritz Pleitgen und Steven Sloane. Dass wir aus Position des Chores heraus keinen Eindruck vom Gesamtklang haben konnten, liegt auf der Hand. Trotzdem kamen wir uns alle ungemein stark vor. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit so vielen Menschen gemeinsam Musik zu machen. Eigentlich hätte ich gerne Lorin Maazel um ein Autogramm gebeten, aber als er frierend nach den vielen Reden an mir vorbeilief, habe ich ihn besser in Ruhe gelassen. Der General wird sich wohl ausschlafen müssen.</p>
<p><em>Fotos: Manfred Vollmer / Generalprobe der Sinfonie der Tausend im Landschaftspark Duisburg</em></p>
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		<title>Profilierungsgier</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Schlacht kamen die Trauer und die Leichenfledderer, denn aus jeder Katastrophe lässt sich Profit schlagen. Dafür braucht es nur die Skrupellosen, die es auch bei der Duisburger Loveparade gegeben hat. Ich meine nicht ausschließlich diejenigen, die in den liegen gebliebenen Habseligkeiten der Flüchtenden nach Brauchbarem suchten. Vielmehr spreche ich von der medialen Verwertbarkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Schlacht kamen die Trauer und die Leichenfledderer, denn aus jeder Katastrophe lässt sich Profit schlagen. Dafür braucht es nur die Skrupellosen, die es auch bei der Duisburger Loveparade gegeben hat. Ich meine nicht ausschließlich diejenigen, die in den liegen gebliebenen Habseligkeiten der Flüchtenden nach Brauchbarem suchten. Vielmehr spreche ich von der medialen Verwertbarkeit dieser Katastrophe. Die frühere Tagesschausprecherin Eva Herman bedient sich reichlich aus diesem Potenzial. Medial tot geglaubt betreibt sie wenig seriösen Journalismus. Im Onlinemagazin des Kopp-Verlages erschienen mehrere Artikel von Frau Herman, in denen sie allzu früh die Schuldigen gefunden zu haben meint. Sie begeht grundlegende Fehler. Ich zweifle an der journalistischen Qualität der Artikel, denn es bleibt völlig unklar, woher sie ihre detaillierten Beobachtungen hat. Sonst wäre es glaubwürdiger gewesen, die Quellen im Text zu nennen. Weitere Kritikpunkte habe ich in einer Mail an den Kopp-Verlag formuliert:</p>
<p><strong>Mail an den Kopp-Verlag, der Frau Hermans Artikel veröffentlicht hat:</strong></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>zum Teil halte ich Frau Hermans Aussagen zur Loveparade in Duisburg für falsch. Der Artikel ist unsauber recherchiert:</p>
<p>Ich selbst stand während der Massenpanik zwischen 17 und 18 Uhr auf der Rampe vor dem Tunneleingang. Weder ich, noch die meisten, die um mich herumstanden, hatten Drogen oder Alkohol konsumiert. Frau Hermans Urteil ist in diesem Bezug eine verallgemeinernde Aussage, die längst nicht auf jeden zutraf.</p>
<p><strong>&#8220;Bei einer Massenpanik wurden die jungen Menschen zertrampelt, stürzten von meterhohen Gerüsten herunter, über die sie sich hatten retten wollen, sie fielen bewusstlos um und gingen in den wildgewordenen Massen unter.&#8221;</strong></p>
<p>Diese Aussage ist falsch: Ich habe niemanden aus großer Höhe fallen sehen. Auch die Menschenmasse als &#8220;wild geworden&#8221; zu bezeichnen ist meines Erachtens falsch. Es handelte sich eher um ein enges Schieben, nicht um Wildheit.</p>
<p><strong>&#8220;Dieses »friedliche Fest fröhlicher junger Menschen« ist in Wahrheit eine riesige Drogen-, Alkohol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW.&#8221;</strong></p>
<p>Von Orgie kann keine Rede sein, an der Rampe standen Familien mit Kindern und neben mir eine Frau im Rollstuhl mit ihrer Begleiterin. Deswegen halte ich diese Aussage wiederum für verallgemeinernd.</p>
<p><strong>&#8220;Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt.&#8221;</strong></p>
<p>Wie bereits erwähnt waren Kinder anwesend. Ich habe eine Frau mit entblößtem Oberkörper auf einem der Wagen gesehen. Es muss dort noch eine zweite Frau gegeben haben, denn es gibt Fotos, auf denen zwei Frauen mit nacktem Oberkörper zu sehen sind. Mehr habe ich nicht gesehen. Wie definieren Sie &#8220;Viele&#8221;? Ich bin komplett angezogen gewesen.</p>
<p>Ich habe zwei Fragen zu dem Artikel:</p>
<p>Das Foto zum Artikel, auf dem zwei nackte Frauen zu sehen sind, ist tatsächlich während der Duisburger Loveparade aufgenommen worden? Können Sie mir das bestätigen?</p>
<p>Wo hat Frau Herman ihre detaillierten Beobachtungen gemacht? Welche Quellen hat Sie genutzt?</p>
<p>Bitte beantworten Sie mir oben stehende Fragen.</p>
<p>Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen</p>
<p>Patricia Guzman / Duisburg</p>
<p>(Rechtschreibfehler in den Zitaten habe ich aus dem Artikel übernommen)</p>
<p><strong>Wer gerne den Text von Frau Herman lesen möchte:</strong></p>
<p>Hier geht es zu einem sehr guten Text zum Thema von <a title="Der geistige Absturz der Eva Herman" href="http://www.philibuster.de/themen/glanz-und-gloria/loveparade-der-geistige-absturz-der-eva-herman.html" target="_blank">Nadia Shehadeh auf Philibuster</a>, der auch auf Eva Hermans Text bei Kopp verlinkt.</p>
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		<title>Loveparade 2010 in Duisburg</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 22:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Es hatte mit viel Spaß, reichlich Sonne und guter Stimmung begonnen und endete traurig: Auf der Loveparade in Duisburg hat es eine Massenpanik gegeben. Ich stand an der Rampe, die zum Tunnel hinabführte, aus dem die Menschen vor Angst hinausrannten. Mein Glück war, dass ich wie angewurzelt stehen blieb und keinem Fluchttrieb folgte. Fast zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3152" title="Loveparade 2010 Duisburg: Menschen klettern in Panik die Rampenwände hoch" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/07/Loveparade.jpg" alt="Loveparade 2010 Duisburg: Menschen klettern in Panik die Rampenwände hoch" width="600" height="400" /></p>
<p>Es hatte mit viel Spaß, reichlich Sonne und guter Stimmung begonnen und endete traurig: Auf der Loveparade in Duisburg hat es eine Massenpanik gegeben. Ich stand an der Rampe, die zum Tunnel hinabführte, aus dem die Menschen vor Angst hinausrannten. Mein Glück war, dass ich wie angewurzelt stehen blieb und keinem Fluchttrieb folgte. Fast zwei Stunden brauchten wir, um das Gelände des alten Güterbahnhofs, auf dem die Loveparade stattfand, zu verlassen. Selber unversehrt empfinde ich großes Mitleid für alle, die nicht so gut davongekommen sind wie ich. Einen ausführlicheren Bericht gibt es auf <a title="Massenpanik bei der Loveparade" href="http://www.lifestyle-bunny.de/loveparade-2010-duisburg" target="_blank">Lifestyle Bunny</a>.</p>
<p><em>Fotos: Patricia Guzman / Kultur Bunny</em></p>
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		<title>Robert Mapplethorpe im NRW-Forum Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[______________________________________________________________ „Ich fing an zu verstehen, dass Fotografie Kunst sein könnte.“ (Robert Mapplethorpe) Wo liegt die Grenze zwischen Kunst und Pornografie? Seit Jahrhunderten diskutiert, gibt es für diese Frage eigentlich keine exakte Antwort. Eine von vielen möglichen Definitionen wäre die Intention des Künstlers. Robert Mapplethorpe wollte Kunst schaffen, keine Frage. Doch mancher Betrachter seiner Werke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2872" title="Robert Mapplethorpe: Phillip Prioleau, Fotografie von 1980" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/06/Robert_Mapplethorpe_PhillipPrioleau_1980.jpg" alt="Robert_Mapplethorpe_PhillipPrioleau_1980" width="500" height="507" /></p>
<p>______________________________________________________________</p>
<p>„<em>Ich fing an zu verstehen, dass Fotografie Kunst sein könnte.</em>“ (Robert Mapplethorpe)</p>
<p>Wo liegt die Grenze zwischen Kunst und Pornografie? Seit Jahrhunderten diskutiert, gibt es für diese Frage eigentlich keine exakte Antwort. Eine von vielen möglichen Definitionen wäre die Intention des Künstlers. Robert Mapplethorpe wollte Kunst schaffen, keine Frage. Doch mancher Betrachter seiner Werke wird sich weniger geistig erregt fühlen, als ihm lieb ist. Mapplethorpes Fotografien sind so drastisch, wie es sein Leben war. Bis zum 15. August 2010 zeigt das NRW-Forum in Düsseldorf 150 Fotografien von Robert Mapplethorpe, von den ersten Polariods 1973 bis zu seinem letzten Selbstportrait aus dem Jahr 1988.</p>
<p>Tipp: freitags ab 18 Uhr ist der Eintritt für alle auf 3,80 Euro reduziert und es gibt um 20 Uhr eine kostenlose Führung, bis Mitternacht habt Ihr freitags Zeit, Euch die Ausstellung anzusehen.</p>
<p><strong>Robert Mapplethorpe</strong></p>
<p>6. Februar &#8211; 15. August 2010, NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf</p>
<p>Öffnungszeiten: Di &#8211; So: 11 &#8211; 20 Uhr, Fr: 11 &#8211; 24 Uhr, Eintritt: 5,80 Euro/erm. 3,80 Euro, freitags ab 18 Uhr 3,80 Euro</p>
<p><em>Foto: Robert Mapplethorpe: Phillip Prioleau, 1980<br />
© Robert Mapplethorpe  Foundation. Used by permission</em></p>
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		<title>Sing! Day of Song</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 5. Juni 2010, hat im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres der Day of Song in Gelsenkirchen stattgefunden. Alles, dem irgendwie Töne zu entlocken waren, traf sich in der Arena, um mit anderen zu singen. 55.000 Menschen machten mit Bobby McFerrin, den Wise Guys und dem Mädchenchor Scala Musik. Für drei Lieder durfte auch unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2768" title="Sing! Day of Song in Gelsenkirchen" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/06/Day_of_Song.jpg" alt="Day_of_Song" width="350" height="511" /></p>
<p>Am Samstag, den 5. Juni 2010, hat im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres der <em>Day of Song </em>in Gelsenkirchen stattgefunden. Alles, dem irgendwie Töne zu entlocken waren, traf sich in der Arena, um mit anderen zu singen. 55.000 Menschen machten mit Bobby McFerrin, den Wise Guys und dem Mädchenchor Scala Musik. Für drei Lieder durfte auch unser Chor auf die große Pyramide, die in der Mitte des Stadions als Bühne diente. Bei der Masse kam es weniger auf perfekte Performance, sondern eher auf Spaß an, von dem wir reichlich hatten. Dank zahlreicher Volunteers, Catering und einem Eiscremsponsor ließ sich die Hitze gut überstehen. Geleitet hatte übrigens den ganzen Abend der Bochumer Generalmusikdirektor Steven Sloane, mit dem unser Chor bereits einige Konzerte gemacht hat.</p>
<p>Lorin Maazel wird im September 2010 in der Kraftzentrale des Duisburger Landschaftsparks Mahlers 8., <a title="Sänger für Sinfonie der Tausend gesucht" href="http://www.essen-fuer-das-ruhrgebiet.ruhr2010.de/sing/programm/sing-sinfonie-der-tausend.html" target="_blank">die <em>Sinfonie der Tausend</em> in Duisburg</a> dirigieren &#8211; nicht mit 55.000 Sängern, aber auch mit riesengroßem Chor.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2770 alignright" title="Der Mädchenchor Scala beim Day of Song in Gelsenkirchen" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/06/Scala_beim_Day_of_Song.jpg" alt="Scala_beim_Day_of_Song" width="400" height="225" /></p>
<p>Der Mädchenchor Scala trat genau vor unseren Sitzen auf. Für ein brauchbares Foto von Bobby McFerrin und den Wise Guys habe ich zu weit entfernt gesessen.</p>
<p><em>Fotos: Patricia Guzman / Kultur Bunny</em></p>
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		<title>La Fura dels Baus</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Theater]]></category>
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		<description><![CDATA[__________________________________________________ Seitdem ich im vergangenen Sommer bei einer Hafenrundfahrt ums Schiff der katalanischen Theatertruppe La Fura dels Baus - die Naumon &#8211; gekurvt bin, freue ich mich auf die Duisburger Akzente. Das Kulturfestival wird am Freitag den 21. Mai 2010 unter anderem mit einem der spektakulären Auftritte der Bühnentruppe eröffnet. Speziell fürs Kulturhauptstadtjahr haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2578" title="Las_Fura" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/04/Las_Fura.jpg" alt="Las_Fura" width="400" height="601" /></p>
<p>__________________________________________________</p>
<p>Seitdem ich im vergangenen Sommer bei einer <a title="Duisburger Hafen" href="http://www.kultur-bunny.de/hafenrundfahrt-in-duisburg" target="_blank">Hafenrundfahrt</a> ums Schiff der katalanischen Theatertruppe <em><a title="Homepage La Fura Dels Baus" href="http://www.lafura.com/web/index.html" target="_blank">La Fura dels Baus</a> </em>- die Naumon &#8211; gekurvt bin, freue ich mich auf die Duisburger Akzente. Das Kulturfestival wird am Freitag den 21. Mai 2010 unter anderem mit einem der spektakulären Auftritte der Bühnentruppe eröffnet. Speziell fürs Kulturhauptstadtjahr haben die Künstler ihre Performance <em>Global Rheingold </em>entwickelt. 80 Trapezkünstler werden über dem Schiff schwebend eine Hommage an Richard Wagner und Gerhard Mercator visualisieren.</p>
<p><em>La Fura Dels Baus, Mercatorinsel Duisburg-Ruhrort, </em>Vinckeweg, 47119 Duisburg, Freitag, 21.05.2010 ab 21.30 Uhr, Eintritt frei</p>
<p><em>Fotos: Andreu Adrover<br />
</em></p>
<h5><span> </span></h5>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Neubau des Museum Folkwang in Essen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[David Chipperfield]]></category>
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		<category><![CDATA[Folkwang Museum]]></category>
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		<description><![CDATA[_________________________________________________________________________ An diesem Wochenende (30. und 31. Januar 2010) zogen im Essener Museum Folkwang nicht Bilder und Skulpturen alle Augen auf sich, sondern der Museumsbau selbst. Nach fast zwei Jahren Umbau strömten zur Wiedereröffnung 14.500 Besucher durch die Räume. Der britische Architekt David Chipperfield hat den Museumsaltbau aus dem Jahr 1960 sinnvoll erweitert. Zwei Glasdurchgänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2356" title="Museum_Folkwang_Fassade" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/02/Museum_Folkwang_Fassade.jpg" alt="Museum_Folkwang_Fassade" width="580" height="462" /></p>
<p>_________________________________________________________________________</p>
<p>An diesem Wochenende (30. und 31. Januar 2010) zogen im Essener Museum Folkwang nicht Bilder und Skulpturen alle Augen auf sich, sondern der Museumsbau selbst. Nach fast zwei Jahren Umbau strömten zur Wiedereröffnung 14.500 Besucher durch die Räume. Der britische Architekt David Chipperfield hat den Museumsaltbau aus dem Jahr 1960 sinnvoll erweitert. Zwei Glasdurchgänge verbinden jetzt den neuen mit dem alten Teil. Die Eigenständigkeit der Gebäudebereiche bleibt erhalten, ohne den Bruch, den der alte Anbau des Ruhrlandmuseums aus den 80er Jahren verursacht hatte. Diese Gebäudeteile sind für David Chipperfields Neubau abgerissen worden. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-1914"></span>Die Fassade zur Straße hin auf dem Foto oben hat sich nicht stark verändert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2359" title="Museum_Folkwang_Treppe" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/02/Museum_Folkwang_Treppe.jpg" alt="Museum_Folkwang_Treppe" width="580" height="460" /></p>
<p>___Neu sind vor allem die zahlreichen Lichthöfe, die das Betrachten der Kunst bei natürlichem Licht möglich machen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2361" title="Museum_Folkwang_Innen_Fenster" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/02/Museum_Folkwang_Innen_Fenster.jpg" alt="Museum_Folkwang_Innen_Fenster" width="580" height="462" /></p>
<p>___Licht und transparent ist schon die Eingangshalle des Folkwang-Museums.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2363" title="Museum_Folkwang_Innen_Oberlichter" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/02/Museum_Folkwang_Innen_Oberlichter.jpg" alt="Museum_Folkwang_Innen_Oberlichter" width="580" height="462" /></p>
<p>___Fenster zu jeder möglichen Seite und nach oben hin sind möglich, weil sich die Ausstellungsräume auf ebener Fläche befinden. Die Architektur von David Chipperfield passt wunderbar zur Kunst, wie ich finde.</p>
<p><em>Fotos: Wolf Haug, 2009</em></p>
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		<title>Pott-Kultur</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patricia</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2385" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Kokerei_1" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Kokerei_1.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Kokerei_1" width="600" height="400" /></p>
<p>Am Wochenende &#8211; vom 9. bis 10. Januar 2010 &#8211; hat die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres auf Zollverein in Essen stattgefunden. Eisige Kälte und reichlich Schnee konnten mich nicht davon abhalten, an beiden Tagen viele Fotos auf dem Gelände der früheren Zeche zu schießen. Ab und an habe ich an einem Glühwein genippt. Sämtliche Cafés waren so überlaufen, dass wir eh keinen Platz darin gefunden hätten. Also wärmten wir uns an Musik, Darstellungen und der bizarren Industriekulisse.</p>
<p><strong>Industrieromantik</strong></p>
<p>Zollverein wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts errichtet und spiegelt die beginnende Moderne in der Architektur wieder. Damals wandte man sich ab vom bislang üblichen Kathedralbau der Industrieanlagen und suchte neue sachliche Formen.  Ein wenig erinnert mich Zollverein an Charlie Chaplins Film <em>Moderne Zeiten.</em> Mittlerweile haben wir Ruhrgebietler unsere Vergangenheit zu schätzen gelernt und bekennen uns zu Kohle und Stahl. Vielleicht klingt ein wenig Romantisierung mit, wenn wir an vergangene Zeiten erinnern, in denen die Kollegen noch Kumpel und Arbeitskraft Mangelware waren.</p>
<p>So wie Paris seinen Eiffelturm hat, betrachten die Essener stolz den Förderturm von Zollverein. Wer denkt dabei noch an Zwölf-Stunden-Plackerei unter Tage? Hier sind für Euch die Fotos von der Eröffnungsveranstaltung der Kulturhauptstadt Essen auf Zollverein. Weiter geht es unten nach dem Klick &#8230;</p>
<p><span id="more-1755"></span>Die Veranstalter zeigten Mitgefühl und hatten an vielen Stellen auf dem Gelände kleine Wärmeinseln errichtet. Lagerfeuerromantik zwischen Förderanlage und Abraum.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2387" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Lagerfeuer" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Lagerfeuer.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Lagerfeuer" width="600" height="400" /></p>
<p>Die Farben der Scheinwerfer wechselten und tauchten Schornsteine und Hallen in Rot, Grün, Blau oder Violett.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2388" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Industrieanlage_in_Rot1" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Industrieanlage_in_Rot1.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Industrieanlage_in_Rot1" width="600" height="400" /></p>
<p>Das Gelände ist riesig und war Tag und Nacht in Betrieb. Es muss fast wie eine Stadt ohne Frauen ausgesehen haben.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2390" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Schornstein" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Schornstein.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Schornstein" width="300" height="450" /><img class="alignnone size-full wp-image-2391" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderanlagen" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderanlagen.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderanlagen" width="300" height="450" /></p>
<p>Genauso romantischer Anblick wie der Eiffelturm: der Förderturm von Zollverein</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2393" title="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderturm" src="http://www.kultur-bunny.de/wp-content/uploads/2010/01/Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderturm.jpg" alt="Kulturhauptstadt_Eroeffnung_Zollverein_Foerderturm" width="300" height="450" /></p>
<p>Informationen zu Veranstaltungen auf dem Gelände der Zeche Zollverein gibt es <a title="Zeche Zollverein Essen" href="http://www.zollverein.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">hier auf der Homepage</span></a>.</p>
<p><em>Fotos: Patricia Guzman / Kultur Bunny</em></p>
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