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Kultur Bunny. Blog zu Kultur, Medien und Zeitgeist - Part 2

Creatures of Industry

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Ausstellung in San Diego

Falls Ihr es nicht weit bis San Diego habt, solltet Ihr Euch unbedingt die Ausstellung Creatures of Industry in der Device Gallery ansehen. Beunruhigend gute Plastiken von Greg Brotherton, Nemo Gould, Jeremy Meyer, Guillermo Rigattieri. Ausstellung bis 5. September 2010.

Foto: Ausstellungplakat Device Gallery

3 September 2010

Chris Milk: The Wilderness Downtown

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Interaktives Filmprojekt

Chris Milk hat so manche gute Tat für die staunende Internetgemeinde vollbracht. Ich liebe seine Filme, besonders sein neues Projekt. Unter The Wilderness Downtown hält Chris eine besondere Erfahrung für Euch bereit, einen interaktiven Film. Nach Eingabe der Adresse erscheinen Plätze aus unserer Kindheit und Jugend. Wer sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat, muss sich noch ein wenig bis zum Start von Google Street View gedulden, um das Feature vollständig nutzen zu können. Übrigens: Pech für alle, deren Haus verpixelt ist.

Jetzt braucht Ihr nur noch Google Chrome und eine Adresse im bereits ge“Streetviewten“ Ausland. Hier geht es zum interaktiven Filmprojekt von Chris Milk: The Wilderness Downtown.

Idee via Rivva.

2 September 2010

TED Taipeh

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Die Bjarke Ingels Group aus Dänemark hat für Taiwans Hauptstadt Taipeh ein spannendes Gebäude entworfen, das Gegensätze vereint: Der TED-Würfel bietet einerseits geschlossenen Raum und ist gleichzeitig öffentlich. Eine große Röhre windet sich durchs Gebäude und endet als Trichter auf dem Dach. Vom Vorplatz aus darf jeder über Lamellen hoch zur Dachterrasse steigen. Hinter den Lamellen verbergen sich die Zimmer eines Hotels, Geschäfte und Büros. Weitere Bilder gibt es unten nach dem Klick …


Weiter lesen "TED Taipeh"

30 August 2010

Augmented City 3D

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Augmented City 3D from Keiichi Matsuda on Vimeo.

Keiichi Matsuda schreibt, dass unsere Städte schon heute aus mehr bestehen als den Gebäuden, die Stein für Stein gebaut sind und dem Raum dazwischen. In Zukunft werden wir in einer Welt leben, in der an jedem Punkt Informationen aus der virtuellen Realität abrufbar sind. Die Überlagerung von virtueller und realer Welt nennt sich Augmented Reality und falls Ihr Euch für den Arte-Filmabend bereits eine Rot-Grün-Brille besorgt habt, könnt Ihr hier einen Blick in die Stadt der Zukunft werfen. Allen anderen empfehle ich, am Samstag, den 28. August 2010 eine Bildzeitung zu kaufen. Jeder Zeitung liegt eine der besagten 3D-Brillen bei. Abends könnt Ihr damit die Filmklassiker Bei Anruf Mord und Der Schrecken vom Amazonas in 50er-Jahre-3D-Ästethik mit Pappbrille auf der Nase bewundern. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

27 August 2010

Jeff Koons. Celebration

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Vor über einem Jahr fand in der Berliner Nationalgalerie die Ausstellung Jeff Koons.Celebration statt. Gezeigt wurden großformatige Skulpturen teils aus Edelstahl. Mit Riesenluftballons in Bunnyform oder Kitschskulpturen befördert der US-Künstler Koons Popelemente unseres Alltags ins Museum. Damit steht er in der Tradition der Kunst berühmter Vorgänger wie Marcel Duchamp und Andy Warhol. Den Katalog zur Ausstellung gibt es zurzeit in der Mayerschen Buchhandlung für unter 5 Euro zu kaufen.

Katalog Jeff Koons.Celebration
Hrsg. Anette Hüsch, Text von Anette Hüsch, Gedicht von Rainald Goetz, Peter-Klaus Schuster
Hatje Cantz Verlag, 2008. 120 Seiten, 57 farbige Abb., 25,30 x 30,10 cm, broschiert, ISBN 978-3-88609-652-7

Foto: Katalogcover, Patricia Guzman, Kultur Bunny
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23 August 2010

Gamescom 2010

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Ruhe vor dem Sturm

Wirklich überrascht hat uns nicht so viel auf der Gamescom 2010 in Köln. Trotzdem gab es spannende Weiterentwicklungen bewährter Computer- und Onlinegames zu bewundern. Womöglich läutet die Ruhe vor dem Sturm die 3-D-Revolution auf dem Spielemarkt ein. Was auch immer kommen mag, die Zeiten der Couch-Potato sind gezählt. Neben Singspielen kommen jetzt Tanzspiele, statt einsamem Problemeknacken vor dem PC werden wir Herausforderungen im Team lösen.

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Eigene Drohne für den Hausgebrauch: Vier Propeller und verschiedene Sensoren halten die AR.Drone in der Luft. Per iPhone oder iPad lassen sich die Fluggeräte fernsteuern. Zwei eingebaute Kameras liefern Bilder vom Spielfeld oder aus Nachbars Wohnzimmer. Eigentlich sind die AR.Dronen weniger für Spionagezwecke, mehr für virtuelle Luftkämpfe vorgesehen. Geflogen wird im Real Life, geschossen nur mit digitaler Munition. Zahlreiche Spiele setzen aufs Vermischen von virtuellen Elementen und Real Life.

Fotos: Thomas Majde und Patricia Guzman / Kultur Bunny

Weitere Infos zur Gamescom findet Ihr bei meinem Blogger-Kollegen Daniel.

22 August 2010

Tron und Tron Legacy

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Fortsetzung eines Klassikers

1982 als wohl noch die Mehrheit glaubte, man könne mit Computern zaubern, kam der Film Tron in die Kinos. Programmierer Flynn versucht seinen bösen Konkurrenten Dillinger auszuschalten, weil der ihm einige Computerspiele gestohlen hat. Als Flynn mithilfe seines Überwachungsprogramms Tron in Dillingers Computer eindringt, wird er vom renitenten Rechner einfach aus der Realität weggescannt und ins Innere des Computers gebeamt. In der digitalen Welt muss Flynn mehrere Herausforderungen in Form von Spielen bestehen, bei denen es um Leben und Tod geht.

Vintage-Science-Fiction-Look

Weniger die Handlung, mehr der ungewöhnliche Look machen Tron von 1982 zu einem sehenswerten Klassiker. Nur 15 bis 20 Minuten des Films sind tatsächlich digitale Animationen. Der größere Teil entstand in Backlit Animation. Dabei setzen sich die Bilder des Films aus mehreren Folienschichten zusammen, werden einzeln coloriert und anschließend abfotografiert. Mit der Fortsetzung hat man sich Zeit gelassen. Tron Legacy wird Anfang 2011 in die Kinos kommen. Optisch fehlt der Vintage-Science-Fiction-Look, der den Klassiker Tron ausmacht. Mit spiegelglatter Ästhetik und 3D-Effekten ist Tron Legacy unverkennbar ein Kind unserer Zeit. Bei vergangenen 3D-Filmprojekten hat sich gezeigt, dass allein die Optik keine Zuschauermassen mehr in die Kinos lockt. Hoffen wir, dass sich zum vielversprechenden Look eine gute Story gesellt.

Vergleich

Einer dieser Wettkämpfe, die Flynn bestreitet, ist ein Rennen auf hypermodernen Motorrädern, den Lightbikes. Hier ist die Originalfilmsequenz aus Tron von 1982 und der Wettkampf in leicht abgeänderter Version in der neuen Fortsetzung Tron Legacy von 2010/ 2011. Zu sehen gibt es die Filmausschnitte unten nach dem Klick.


Weiter lesen "Tron und Tron Legacy"

16 August 2010

Ich in Google

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Foto: Cartoon von Ce Comico zu Google Street View

Die Angst vor Google Street View

Erstaunlich: Da sind im regionalen Newsportal RP-Online Heinrich Müller und Otto Huber (Namen geändert) vor ihren Wohnhäusern abgelichtet, darunter die Bildunterschrift: „Huber und Müller wehren sich gegen Fotos ihres Eigentums in Google Street View.“ Was die rüstigen Rentner nicht zu ahnen scheinen, ihr Bild mit Namen in eben jenem Online-Newsportal ist im Netz langlebiger und leichter aufzufinden, als jedes Foto in Google Street View. Was Menschen dazu antreibt, vor laufenden Fernsehkameras einem Millionenpublikum mitzuteilen, dass sie Wert auf Privatsphäre legen und deswegen Google Street View ablehnen? Womöglich völlige Ahnungslosigkeit, was die Funktion von Suchmaschinen und Auffindbarkeit im Netz angeht.

Einem Blogger oder einer Bloggerin kann das nicht passieren. Hauptsache ich sehe auf dem Bild einigermaßen gut aus, bin komplett angezogen und stehe nicht vor dem Zooparkplatz oder einem Wahlplakat der FDP. Ich würde mich am liebsten dem Google-Street-View-Auto vor die Stoßstange werfen. Leider müsste die Karre mit dem großen Fotoapparat schon bei uns vorbeigekommen sein. Und ich habe sie verpasst. Zumindest ein Foto meiner Wohnung sollte im Netz zu finden sein, sobald der Dienst online geht. In einer Angelegenheit haben die Kritiker recht: Google müsste jeden von uns fragen, ob wir einverstanden sind, für den Webdienst abgelichtet zu werden. Daran, dass sich jemand durch sämtliche Straßen unserer Stadt klickt, um mich zu entdecken, mag ich nicht so recht glauben. Danke an Ce Comico für den Klasse-Toon. Mehr zu Lachen findet Ihr oben nach dem Klick.

12 August 2010

Eine Frage des Standpunkts

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Joseph Egan und Hunter Thompson: Fotografie einer WandbeschriftungJoseph Egan und Hunter Thompson: Dass tatsächlich die Wand bemalt ist, wird erst aus einem anderen Blickwinkel sichtbar.Joseph Egan und Hunter Thompson: Nur von einer Sichtebene aus ist der Schriftzug lesbar.

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Das geht nur auf Fotos: Dinge so erscheinen zu lassen, wie sie tatsächlich gar nicht sind. Denn die Distanz der Kamera erlaubt kein näheres Hinsehen. Wir müssen dem Fotografen vertrauen, manchmal zu Unrecht wie das Projekt von Joseph Egan und Hunter Thompson zeigt. Die beiden studieren an der Chelsea School of Art and Design. Nur von einem bestimmten Punkt im Raum aus betrachtet und ins Zweidimensionale übertragen erscheint die Schrift. Bewegt man sich, ist alles verzerrt. Bereits bei Fotokünstlern ein oft gesichtetes Phänomen und doch immer wieder faszinierend.

Fotos: Joseph Egan und Hunter Thompson

Via ArtSchoolVets, wo es noch mehr Fotos gibt.

9 August 2010

Blumen für Kim Il Sun

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Kunst aus Nordkorea: Blumen für Kim Il Sung

Um ihre Bevölkerung auf Kurs zu halten, nutzen Diktaturen unter anderem ein Medium, das hierzulande für Individualität und Nonkonformismus steht, die Kunst. Lächelnde Gesichter, starke Körper, blühende Landschaften – kaum ein Klischee, das nicht zur Glorifizierung der Staatsform dient. Eine der letzten Diktaturen, die Kunst auf solch naive Weise zur Selbstdarstellung nutzt, ist Nordkorea. Im Wiener MAK, im Museum für angewandte Kunst zeigt eine Ausstellung bis zum 5. September 2010 Bilder, Plakate und Architekturentwürfe aus dem abgeschotteten Land. Das Fehlen jeder abstrakten Ebene zeichnet die Darstellungen aus und wird uns wohl das unbekannte Nordkorea kaum näher bringen. Wer das Land tatsächlich entdecken will, muss die Kunst in ihrem Kontext betrachten und dafür am besten selbst nach Nordkorea reisen. In Wien lässt sich viel über die Sucht der Diktatoren nach Verehrung lernen. Wie Peter Noever, Direktor des MAK in Wien das sieht, erklärt er  in einem Interview dem Standard. Insgesamt haben die Vorbereitungen für die Ausstellung vier Jahre gedauert und selbstverständlich kam sie nur mit Entgegenkommen Nordkoreas zustande.

Blumen für Kim Il Sun

19. Mai bis 5. September 2010 im MAK, Weiskirchenstr. 3, Wien 1

Mittwochs bis sonntags 10 bis 18 Uhr und dienstags 10 bis 24 Uhr. Eintritt 7.90 Euro /erm. 5.50 Euro, samstags Eintritt frei

Foto: Blauer Himmel, 2005, Ri Sok Nam, © Korean Art Gallery, Pyongyang

5 August 2010
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