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Geschichte | Kultur Bunny

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Kultur- und Stadthistorisches Museum in Duisburg

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Dieser Duisburger lebte im Mittelalter

Das Duisburger Museum

Das Duisburger Kultur- und Stadthistorische Museum ist in einem alten Speicher am Innenhafen untergebracht. Klein und fein präsentiert es Dinge aus dem Duisburger Alltag von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit. Höhepunkt der Ausstellung sind persönliche Gegenstände und Karten eines der berühmtesten Einwohner der Stadt, Gerhard Mercator. Ihm ist in der oberen Etage ein großer Raum gewidmet. Die Beleuchtung ist allerdings aus konservatorischen Gründen so stark gedimmt, dass ich keine Fotos der Karten und Globen gemacht habe.

Geschichte der Stadt

Nur wenige Menschen siedelten zur Zeit der Antike hier. Im 16. Jahrhundert lebten etwa 2.000 bis 3.000 Menschen innerhalb der Duisburger Stadtmauer. Bis zum Zweiten Weltkrieg waren die Befestigungsanlagen fast intakt und nach 1945 standen immerhin noch 80 Prozent des mittelalterlichen Gemäuers. Erst später fiel die Duisburger Stadtmauer den Modernisierungsmaßnahmen zum Opfer. Die Duisburger Innenstadt wird heute stark von Bauwerken des 20. Jahrhunderts geprägt. Dass Duisburg architektonisch den demokratischen Neuanfang wagen wollte, ist verständlich – schade um so manches Bauwerk. Die im Kultur- und Stadthistorischen Museum gezeigten Stücke lassen ahnen, wie das Leben in Duisburg einmal ausgesehen hat. Ein großer Teil dieser Gegenstände sind aus alten Latrinen- und Jauchegruben ausgegraben worden. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …


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Oktober 12th, 2009

Die Frau im Mond

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Schon bevor Armstrong seinen Fuß auf Mondboden setzte, haben sich Schriftsteller und Filmemacher auf dem Himmelskörper ausgetobt. Jules Verne lässt in seinem Roman Reise um den Mond drei Astronauten per Riesenkanone auf den Erdtrabanten schießen. Im französischen Stummfilm Reise zum Mond sieht Professor Barbenfouillis Kapsel schon fast wie eine richtige Rakete aus. Unangenehm: Das Fluggerät trifft bei der Landung das große Auge des Mondes. Die Riesen-Pilze, die die Astronauten auf der Oberfläche finden, hätten auch heute zu Begeisterungsstürmen geführt. Von den Gewächsen fand sich allerdings keine Spur, als Armstrong und Aldrin 1969 den Mond aus nächster Nähe betrachteten. Von dem, was Raumfahrer dort oben wirklich erwartet, hatten Wissenschaftler eigentlich schon zur Stummfilmzeit recht konkrete Vorstellungen.

Fritz Langs Stummfilm

1929 ließ sich Regisseur Fritz Lang beim Dreh seines Films Frau im Mond von Professor Hermann Oberth beraten. Lang kam damals auf die Idee, seinen Raketenstart mit einem Countdown einzuleiten und zählte bis zur Zündung von zehn bis null rückwärts. Er wollte die Spannung steigern und dem Publikum zeigen, wann die Reise losgeht. Die Filmcrew zerbrach sich den Kopf über zu instabil stehende Raketen und Bleischuhe zur Aufhebung der geringen Mondgravitation. Davon, dass sich seine Astronauten auf dem Mond die Helme vom Kopf reißen, ließ sich Fritz Lang nicht abbringen. In erster Linie war er Regisseur, der die Gesichter seiner Schauspieler und vor allem seiner Hauptdarstellerin nicht hinter Visieren verstecken wollte. Drehbuchautorin Thea von Harbou hatte dafür gesorgt, dass eine Frau Mitglied der Astronautencrew war.

Vergleich zu Star Trek

Wer jetzt über fehlenden Realitätssinn und Unwissen der Stummfilmära schmunzelt sollte sich Star Trek ins Gedächtnis rufen. Captain Piccard und Kollegen steuern nur Planeten an, die wenigstens der M-Klasse angehören. Die Himmelsköper bieten Sauerstoffatmosphäre und ähnliche Anziehungskräfte wie die Erde. Dem Problem fehlender Gravitation muss man sich bei Star Trek an Bord der Raumschiffe längst nicht mehr stellen und selbstverständlich gibt es bis heute keine Anschnallgurte auf der Brücke der Enterprise, dafür macht das Raumschiff schöne Geräusche, wenn es durchs Weltall zischt.

Juli 22nd, 2009

Ausstellung zur Varusschlacht: Imperium

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imperium_roemische_skulptur

Faszination bis heute

2000 Jahre ist es jetzt her, als die Germanen die Römer schlugen. Was als Varusschlacht in die Geschichte einging, übt bis heute Faszination aus, denn der vermeintlich Schwächere besiegte den Stärkeren. Dazu gibt es jetzt eine Ausstellung in drei Teilen unter den Titeln Imperium, Konflikt und Mythos. Im Jahr 9 nach Christi Geburt schlug der Cherusker-Fürst Arminius  und sein germanisches Heer den römischen Feldherren Publius Quinctilius Varus samt drei Legionen und Hilfstross. Rom wollte zu dieser Zeit seine Macht westlich des Rheins sichern und weiter nach Osten ausdehnen. Varus zog mit seinen Truppen vom Sommer- zum Winterlager, als er auf Reisen von einem kleineren Aufstand hörte und deswegen einen Umweg durch ihm unbekanntes Gelände nahm. Hier griff Arminius den kilometerlangen Tross an.

Germanische Landschaft zur Zeit der Varusschlacht

Germanische Landschaft zur Zeit der Varusschlacht

Drei geschichtsträchtige Ausstellungsorte

Wer sich alle drei Teile der Ausstellung ansehen möchte, ist ähnlich wie die römischen Truppen in ihren neu eroberten Gebieten viel unterwegs. Die Teile Konflikt und Mythos finden bei Kalkriese/Osnabrück und Detmold statt. Wir sind zunächst nach Haltern am See gefahren, um uns dort den Teil Imperium anzusehen. In Haltern war zur Zeit der römischen Herrschaft ein großes Militärlager. Die Truppen sollten von hier aus die Grenzen der eroberten Gebiete sichern, für Ordnung sorgen und zu Eroberungsfeldzügen in die rechtsrheinischen Gebiete ziehen.

imperium_roemische_skulpturen

Beeindruckend inszeniert

Für die Ausstellung zur Varusschlacht hat man die Seestadthalle zum Museum umgebaut. Die Ausstellungsobjekte sind beeindruckend in Szene gesetzt. Schön, dass man sich weniger auf Masse, sondern auf Klasse konzentriert und jedes Objekt in einem Zusammenhang zu anderen Ausstellungsstücken steht. Zitate aus der römischen Geschichte sind perfekte Zutat und runden den Gesamteindruck ab. Die Vorgeschichte der Varusschlacht wird anschaulich erzählt und die Protagonisten werden eingeführt. Dem Besucher erschließt sich das militärische Leben der Römer. Was deutlich wird: der Krieg selbst machte nur einen kleinen Teil der Tätigkeit der Soldaten aus. Weitaus mehr Zeit ihres Lebens verbrachten die Truppen mit Kriegsvorbereitungen, Reisen und alltäglichen Dingen wie der Zubereitung von Essen, dem Herstellen von Kleidung, Waffen, Werkzeug oder Haushaltswaren. Mich hat beeindruckt, wie in sich geschlossen jeder Ausstellungsraum einen Aspekt darstellt und sich alles sehr schön zu einem Gesamtabriss zusammenfügt. Alle Texte sind gut gegliedert und informativ. Auch die Optik gefiel mir sehr gut. Durch Licht haben die Ausstellungsmacher Akzente gesetzt und Stimmungen gezaubert.

Religiöse Lebenswelt der Römer

Religiöse Lebenswelt der Römer

Fotos: Thomas Majde


Die Eintrittskarten gelten auch für die Dauerausstellung im Haltener LWL-Römermuseum

Imperium – 2000 Jahre Varusschlacht

Seestadthalle Haltern am See

Lippspieker 25, 45721 Haltern am See

Dienstag bis Freitag 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag 10.00 – 20.00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10.00 – 18.00 Uhr

9 Euro/ermäßigt 6 Euro / Familienkarte 20 Euro

Weitere Fotos der Ausstellung Imperium / 2000 Jahre Varusschlacht gibt es unten nach dem Klick …


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Juni 15th, 2009

Grüße aus Trizonesien

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Das Grundgesetz feiert seinen 60. Geburtstag. Noch ein bisschen älter ist ein Schlager, der den Nationalismus des Nazi-Regimes karikiert. Nicht ganz ein Jahr vor Entstehen des neuen deutschen Staates hat Karl Berbuer diesen „Nationalhymnenersatz“ gesungen. Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien bezog sich damals auf die drei Westzonen des besetzen Deutschlands. Im Ausland reagierte man zunächst leicht verschnupft auf den Karnevalsschlager, was sich kurz darauf aber änderte. Beim internationalen Radrennen in Köln spielte man bei der Siegerehrung das Lied nach den Hymnen Belgiens und der Schweiz. Und bei einem Fußballspiel zwischen Engländern und deutschen Kriegsgefangenen salutierten alle brav beim Erklingen von Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien. Die dritte Strophe des Lied der Deutschen wurde erst 1952 zur Nationalhymne erklärt. Bis dahin mussten sich die Deutschen mit Provisorien wie Beethovens Ode an die Freude behelfen. Berbuers Schlager wird wohl nie bei Staatsempfängen gespielt worden sein.

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Mai 26th, 2009