Diese Herren verfügen nicht über spitze Zähne. Die Gruppe Vampire Weekend lässt sich von Musik aus aller Welt inspirieren. Die Vier entstammen dem New Yorker Bildungsbürgertum, haben an der Columbia University studiert und sind in ihrer Musik Kosmopoliten. Uns begegnen Elemente aus Afro-Pop kombiniert mit Bachs Orgelpunkt, ein bisschen Mainstream und vieles mehr. Der Mix verbreitet gute Laune und würde prima zu einem strahlenden Frühling passen. Weitere Infos zur Band gibt es hier. Und nun viel Spaß beim Zuhören.
Bei nur 365 Tagen im Jahr, auf die sämtliche Gedenktage verteilt werden, war auch für uns Frauen einer übrig. Gestern erfuhr ich vonHerrn Mohr, dem Moderator meines TV-Leibgerichts titel thesen temperamente, dass man den Weltfrauentag zwischen den Tag des Schweinebratens am 7. März und den Tag des Barbie-Geburtstags am 9. März gequetscht hat. Leider hat der Gedenktag für die Frau bisher nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. Immer noch kämpfen wir auf einem Arbeitsmarkt, der Frauen nur als Zuverdiener behandelt. Das entspricht der Haltung, die vor hundert Jahren populär war: Ein leistungsfähiger Mann benötigt keine Geld verdienende Frau. Wenn überhaupt sollte die Berufstätigkeit der Frau zu ihrer eigenen Selbstverwirklichung dienen und nicht die Familie ernähren. Aus diesem Grund, so sah man das, brauchen Frauen weniger Geld. Die nicht oder nur wenig arbeitende Frau diente sozusagen als Statussymbol des potenten Mannes.
Faires Teilen
Es wäre heute auch für Männer von Vorteil, wenn die finanzielle Belastung der Familie, Partnerschaft und Gesellschaft auf vielen Schultern ruht – das haben in meinem Freundes- und Bekanntenkreis die Männer richtig erkannt. Frauen können sich nicht allein emanzipieren, schließlich richten sich unsere Bemühungen, auf dem Arbeitsmarkt gleich behandelt zu werden, als erstes an Männer. Wer sollte uns besser fördern können als die zumeist männlichen Chefs? Die Grundlage der Emanzipation ist wirtschaftliche Unabhängigkeit und die Möglichkeit, seinen Lebensstandard auch ohne Mann, zum Beispiel nach einer Trennung halten zu können.
Emanzipierte Männer gesucht
Wir brauchen dringend die Unterstützung der Männer, denn laut Spiegel-Online förderte eine Studie zutage, dass immer weniger Frauen von ihrer Erwerbstätigkeit leben können. Alice Schwarzer fordert die Abschaffung des Gedenktages für die Frau und eine bessere Zusammenarbeit von Mann und Frau an sämtlichen 365 Tagen des Jahres. Erst, wenn Frauen wirtschaftlich den Männern gleich gestellt sind, wird das positive Auswirkungen auf sozialer Ebene haben. An einzelnen für diesen Zweck bestimmten Tagen können wir uns gerne weiterhin mit Herz und Seele dem Schweinebraten oder der Barbiepuppe widmen. Wir Frauen haben mehr als einen Tag verdient.
Philip Bloom durfte mit seiner 7D bei George Lucas auf der Skywalker Ranch vorbeischauen. Wer wie ich noch nie dorthin zum Tee geladen wurde, kann zumindest ein wenig Romantik-Atmosphäre via HD-Video schnuppern. Philip Bloom erreicht mit diesem Clip die Qualität eines 35-Millimeter-Films. Und wer jetzt losrennt, um sich auch den Fotoapparat von Canon zu kaufen: Rechnet damit, dass Ihr ein wenig länger üben müsst, wenn Ihr keinerlei Vorerfahrung habt. Philip Bloom schaut bereits auf eine lange Karriere als Fotograf und Filmemacher zurück. Einen Eindruck davon vermittelt sein Blog, den ich unten verlinkt habe.
Wie viel Internet tut einem Unternehmen gut? Blogger und Journalist Sascha Lobo geht fürs Magazin Wirtschaftswoche der Frage auf den Grund, welchen Stellenwert die Errungenschaften des Web 2.0 für die Wirtschaft haben. Während Social-Media-Consultants predigen, Unternehmen könnten ihre Verkaufszahlen steigern, indem sie über sämtliche Produktionsschritte twittern und ihre Facebook-Seite pflegen, ist mancher noch nicht vom Nutzen via Netz überzeugt. Die Art der Kommunikation, deren Inhalte und die Intensität entscheiden. Doch von was brauche ich wie viel? Um Lösungen in einem Artikel für die Wirtschaftswoche aufzuzeigen, geht Autor Sascha Lobo einen ungewöhnlichen Weg. Er nutzt den großen Wissenspool der Webcommunity und beteiligt die Netzöffentlichkeit am Entstehen seines Artikels. Ganz Kind der Web 2.0 Gesellschaft gebraucht Sascha Lobo verschiedene Onlineplattformen, sein Blog und die Homepage der Wirtschaftswoche.
Zur Pop-Art gehört der passende Sound der späten 60er Jahre. Hier ist Musik, die Andy Warhol mochte: Velvet Underground mit Sunday Morning. Der Pop-Art-Künstler produzierte das erste Album der Band und gestaltete ein Plattencover mit dem berühmten Bananenmotiv, das am Ende des Clips zu sehen ist.
Pop-Art erhebt die banalsten Dinge wie zum Beispiel eine Dose Tomatensuppe in höchste Sphären. Vielleicht mögen wir die Kunstrichtung so gerne, weil wir so viel aus unserem Alltag in ihr wiedererkennen. Seit dem 12. Februar 2010 findet in der Hamburger Kunsthalle die Ausstellung Poplife statt. Gezeigt werden Werke von Andy Warhol, Keith Haring, Damien Hirst, Jeff Koons und vielen anderen Künstlern. Weitere Bilder gibt es unten nach dem Klick …
Was bleibt von der 60. Berlinale? Die Einsicht, dass es sich lohnt, einen Blick über den Mainstream aus Europa und Nordamerika hinauszuwerfen. Das besondere der Berlinale ist die Vielfalt der Werke, die hier präsentiert werden – Kassenmagneten neben Independent-Produktionen, Hollywoodstreifen und Perlen aus exotischen Ländern. Hier sind die Filme, die ich mir unbedingt ansehen möchte. Weiter geht es unten nach dem Klick … Weiter lesen "Die Berlinale und meine persönlichen Perlen"
Helene Hegemann und die Plagiatsvorwürfe zu Axolotl Roadkill
Ich bin ein wenig enttäuscht. Die 17-jährige Schriftstellerin Helene Hegemann soll nichts – tatsächlich rein gar nichts aus meinen Blogs für ihren Roman Axolotl Roadkill geklaut haben. Noch habe ich ihr von der Kritik hochgelobtes und zum kleinen Teil “zusammengeborgtes” Werk nicht gelesen. Neben Textpassagen, die sie vom Blogger Airen abgeschrieben hat, sollen weitere Teile ihres Romans Popsongs oder anderen Quellen entnommen sein. Leider scheint sie sich gegen Inspirationen meinerseits erfolgreich zur Wehr zu setzen oder besser gesagt: Helene Hegemann ignoriert mich.
Nichts selbst erlebt
Erst waren Kritiker von der drastischen Sprache Hegemanns verzückt, da Authentizität und das “echte Leben” aus dem Gebrauch von Worten wie “ficken”, “Gruppensex” und viel Anallastigem spräche. Jene Feuilletonisten sind jetzt betrübt und fühlen sich von Helene Hegemann hintergangen. Diese hat leider weder in ihrem 17 Jahre jungen Leben Gruppensexpartys besucht, noch tanzte sie die Nächte zugedröhnt im Berliner Club Berghain durch. Womöglich hat sie das Etablissement nie betreten, wie manch Kritiker böse ahnt. Helene Hegemann hat ihre Exzesse erlesen, nicht erlebt. Wer wie ich unter Nichtbeachtung leidet und nicht beklaut wurde, kann sich zumindes daran vergnügen, wie sich alle die Köpfe einschlagen. Mit Freude blicken wir dem nächsten Literaturskandal entgegen. Wie bekannt wurde, soll Joanne K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Bücher selbst nie gezaubert haben. Wir sind entsetzt.
Die Königsallee in Düsseldorf hat in ihrer 200-jährigen Geschichte bereits vielen Eitlen eine Bühne geboten. Am Sonntag vor Rosenmontag gehört sie den Hexen, Clowns, Cowboys oder Prinzessinnen. Es geht auch im Karneval ums Sehen und Gesehen werden. Ich habe mich gefreut, dass so viele für meine Kamera posiert haben. Hier ist eine kleine Auswahl der Fotos. Es war nicht einfach, im Schneetreiben Bilder der Kostüme zu schießen. Im Café Heinemann saß ich später zwischen kaffeetrinkenden Gespenstern und Clowns, die sorgfältig darauf achteten, keinen Kuchen auf ihre bunten Riesenfliegen zu krümeln. Jetzt ist Karneval fast vorbei und die Hütchen, Perücken und Riesenfliegen verschwinden für zehn Monate im Schrank. Weitere Fotos gibt es unten nach dem Klick …
Wer sich als Journalist bei Jobbörsen umsieht, trifft auf Angebote, die 1,5 bis 2 Cent pro geschriebenes Wort bieten. Preise, zu denen keiner den Stift zückt, der bei Finanzamt und Sozialversicherungen gemeldet ist. Übrig bleiben Berufseinsteiger und nebenberufliche Journalisten, die sich für wenig Geld engagieren. Doch Neulinge im Journalismus können nicht sämtliche Themenfelder abdecken. Besser wäre die Vielfalt der Digitalisierung genutzt, wenn das komplette Potenzial von altgedienten und jungen Journalisten, Neben- und Hauptberuflern eingesetzt würde. Wie lässt sich die gesamte publizistische Bandbreite in Zeiten knapper Kassen erhalten? Wir nutzen längst nicht unsere Möglichkeiten wie Stefan Weichert und Leif Kramp in ihrem Artikel für sueddeutsche.de schreiben.